Hölderlins Homburger Arbeiten oder die Revolution der poetischen Sprache

Von 25. Juni 2020 bis 26. Juni 2020

Ort: Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg

Veröffentlicht von Birgitta Loehr

Kategorien: Hölderlin_2020, Symposium

Treffer: 331


--> wegen Corona auf Herbst 2020 verschoben

Symposium
Leitung: Prof. Dr. Achim Geisenhanslüke

Hölderlins zwei Aufenthalte in Homburg, der erste vom Herbst 1798 bis Ende Mai 1800, der zweite vom Mai 1804 bis zum Herbst 1806, stellen für sein lyrisches Spätwerk gleichsam Exposition und Schlusspunkt dar. Fallen in die ersten Wochen der dortigen Aufenthalte der Abschluss des „Hyperion“, so steht die sich immer weiter radikalisierende Arbeit am „Empedokles“ im Mittelpunkt. Das schließlich absehbare Abbrechen der Arbeit am Trauerspiel und der Neuansatz seines lyrischen Sprechens fallen zusammen und werden im Homburger Kontext theoretisch refl ektiert und formuliert. Hölderlin begreift sich in diesen Jahren als Autor und als politisch selbstbewusstes Individuum, als ein Revolutionär der Sprache. Die Tagung geht diesem im doppelten Sinne revolutionären Aspekt seiner Homburger Arbeiten nach. Am 25. Juni eröffnet die Tagung mit einem Abendvortrag des renommierten Literaturwissenschaftlers und Übersetzers Jean-Pierre Lefèbvre aus Paris. Am 26. Juni schließen sechs weitere Vorträge von Jürgen Link u.a. an. Parallel zur Tagung bietet das Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Mittwoch von 18-20 Uhr eine Ringvorlesung zu Hölderlin an, mit Winfried Menninghaus, Rochelle Tobias, Michael Levine u.a.