20. Juli bis 16. Oktober 2022,
Städel Museum Frankfurt

Wie nur wenige Künstlerinnen ihrer Zeit, widmete Ottilie W. Roederstein (1859-1937) ihr ganzes Leben der Kunst. Selbstbestimmt und emanzipiert behauptete sich die deutsch-schweizerische Malerin im männlich dominierten Kunstbetrieb und setzte sich über gesellschaftliche Normen ihrer Zeit hinweg. Sie schuf ein facettenreiches Werk, das unterschiedliche Tendenzen der Moderne widerspiegelt und erlangte internationale Beachtung.

Ab 20. Juli 2022 sind die Arbeiten der heute nahezu unbekannten Künstlerin im Städel Museum in einer monografischen Werkschau wiederzuentdecken. Mit über 70 Gemälden und Zeichnungen, ergänzt um erstmals gezeigtes fotografisches Archivmaterial, gibt die Ausstellung einen konzentrierten Überblick über die künstlerische Entwicklung Roedersteins. Zugleich wird ihre Rolle als Netzwerkerin im Kulturbetrieb und ihre enge Verbundenheit mit Frankfurt und der Region beleuchtet.

www.staedelmuseum.de


Fotos (Projekte&ARchiv und Header): Ottilie W. Roederstein, Selbstbildnis mit weißem Hut (Detail), 1904, Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: Städel Museum