23. Oktober 2020 bis 14. Februar 2021,
Frankfurt

In der ersten Wechselausstellung „Die weibliche Seite Gottes“, die vom 23. Oktober 2020- 14.02.2021 im neuen Jüdischen Museum Frankfurt zu sehen sein wird,  verbinden sich die kulturhistorischen Spuren von weiblichen Elementen in den Gottesvorstellungen der drei monotheistischen Religionen mit Darstellungen in der bildenden Kunst. Im Alten Orient wurde die Götterwelt auch von weiblichen Gottheiten bewohnt. Die Ausstellung geht der Frage nach, wohin sie verschwanden. Sie zeigt archäologische Funde, Zeremonialgegenstände, Schriften, Bilder und Werke bekannter Künstlerinnen und Künstler. Die Frankfurter Ausstellung baut auf der gleichnamigen Präsentation im Jüdischen Museum Hohenems (Österreich) aus dem Jahr 2017 auf und erweitert diese um Handschriften und Gemälde des Mittelalters und der Renaissance sowie zeitgenössische Kunst. Dazu erscheint ein deutsch-englischer Begleitband „Die weibliche Seite Gottes. Kunst und Ritual / The Female Side of God. Art and Ritual“ (Hrsg. Dr. Eva Atlan, Dr. Michaela Feuerstein-Prasser, Dr. Felicitas Heimann-Jelinek und Prof. Dr. Mirjam Wenzel).

Weitere Informationen erhalten Sie unter: juedischesmuseum


Foto (Projekte&ARchiv): Maria Lassnig, Die große Mutter, 1964, Öl auf Leinwand  Museum moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt, Kunstsammlung des Landes Kärnten / MMKK, Foto / photo: F. Neumüller, © MariaLassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Foto (Header): weibliche Seite gottes joan snyder: Joan Snyder, Our Foremothers (Unsere Urmütter), USA 1995, Farblithografie, Radierung und Holzschnitt auf lederfarbenen Papier, Edition: Jewish Museum New York © Joan Snyder