12. November 2022 bis 12. März 2023,
Frankfurt, Historisches Museum Frankfurt

"Man muss sich beeilen, um Frankfurt zu sehen [...] noch weitere zehn Jahre des fortgesetzten Wandels und die alte Kaiserstadt wird von ihrer Vergangenheit nicht mehr bewahrt haben als Fotografien" (Victor Tissot, 1874).

Nicht mit Fotografien, sondern mit rund 2.000 Zeichnungen und Aquarellen sowie fast 2.400 Manuskriptseiten an Beschreibungen reagierte der Frankfurter Künstler Carl Theodor Reiffenstein gegen dieses Verschwinden und hielt von der Zerstörung bedrohte Straßenzüge und Gebäude, Skulpturen und Bauornamente in Wort und Bild fest, um sie der Nachwelt zu erhalten.

Der einzigartigen Sammlung dieses Bildchronisten widmet das Historische Museum Frankfurt ab November zum ersten Mal eine umfangreiche Ausstellung. Unter Leitbegriffen wie Gassen, Friedhöfe, Gärten, Romantik, Mittelalter, Gotik, Ornament, Brunnen, Landschaft, Panorama, Spekulation, Moderne und Fotografie wird die Sicht des Künstlers auf das architektonische und städtebauliche Erbe seiner Stadt vorgestellt.

Historisches Museum Frankfurt


Foto (Projekte&Archiv): Plakatmotiv der Ausstellung „Alles verschwindet!“ © Historisches Museum Frankfurt