24. November 2022 bis 17. April 2023, 
Jüdisches Museum Frankfurt

Die Ausstellung „Zurück ins Licht: Vier Künstlerinnen - ihre Werke, ihre Wege” widmet das Jüdische Museum Frankfurt vier Frauen, die in den 1920er und 30er Jahren das künstlerische Leben der Stadt prägten: Erna Pinner (1890-1987), Rosy Lilienfeld (1896-1942), Amalie Seckbach (1870-1944) und Ruth Cahn (1875-1966).
Die nationalsozialistische Herrschaft beendete ihren Aufstieg abrupt. Rosy Lilienfeld wurde aus ihrem Fluchtort in den Niederlanden deportiert und 1942 in Auschwitz ermordet. Im selben Jahr wurde Amalie Seckbach nach Theresienstadt deportiert, wo sie an den Folgen der Internierung starb. Ruth Cahn konnte im Exil in Chile und Spanien nicht wieder an ihre Karriere anschließen. Allein Erna Pinner gelang im Londoner Exil die Fortsetzung ihrer Laufbahn.
Intensive Forschungsarbeit ermöglicht es nun, die fragmentierten Biografien und Werke der Künstlerinnen in ihrem geistig-kreativen Umfeld zu beleuchten und in einer ersten gemeinsamen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

www.juedischesmuseum.de


Fotos (Projekte&ARchiv) und Header: Rosy Lilienfeld (1896-1942), Blick vom Boot am Sachsenhausener Ufer auf Eisernen Steg und Dom, 1926, Kreidezeichnung © Jüdisches Museum Frankfurt.