14. bis 19. Juli 2020,
basis, Frankfurt

Das Credo einer hohen Produktivität ist in unserer heutigen Gesellschaft allgegenwärtig. Doch was versteht man eigentlich unter Produktivität und wie kommt sie zustande? Welche
Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um konstant produktiv zu sein und welche Auswirkungen haben sie auf den Menschen? Und inwieweit wirkt sich dieser Effizienz-Druck ebenso
auf die künstlerische Produktion aus?

Die Gruppenausstellung nähert sich diesem alle Lebensbereiche durchdringenden Leistungsprinzip und seinen Strukturen schlaglichtartig an. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten
von Jakub Choma, Claire Fontaine, Kasia Fudakowski, Martin Kohout, Ariane Loze und Pilvi Takala, die dem Leitbild der Produktivität auf ironische, affirmative, widerständige oder
kritische Weise nachspüren.

Mithilfe der Übertragung des Produktivitätsdrangs auf die eigene künstlerische Arbeitsweise, die bewusste Überzeichnung des Prinzips und seiner Folgen oder seine konsequente
Umkehrung reflektieren die gezeigten Werke weiterhin nicht nur die Strukturen jenes Gebots, sondern befördern ebenso seine kritische Hinterfragung.

www.basis-frankfurt.de

Foto (Projekte&ARchiv): Martin Kohout, Slides (Filmstill), 2018, copyright the artist
Foto (Header): Kasia Fudakowski, Working Title: The Worry Wall, 2017; Ausstellungsansicht Sprengel Museum Hannover, 2017, Foto: Sprengel Museum Hannover, Michael  Herling, Aline Herling, Benedikt Werner
Courtesy die Künstlerin, ChertLüdde, Berlin