24. Mai um 19.30 Uhr,
Großes Haus Staatstheater Wiesbaden

Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Melodramma in 2 Akten
Libretto: Leone Andrea Tottola,
nach der Verserzählung »The Lady of the Lake« (1810)
von Sir Walter Scott
Uraufführung: 1819 in Neapel

Elena Lena Belkina
Malcolm Groeme Max Emanuel Cencic
Giacomo V (Uberto) Daniel Behle
Duglas d’Angus Dalibor Hanzalek
Rodrigo di Dhu Antonio Garés
Albina Sonja Runje
Serano Ivo Gamulin
Bertram Nikša Radovanović
Orchester & Chor des Kroatischen Nationaltheaters Zagreb
Musikalische Leitung George Petrou Inszenierung Max Emanuel Cencic Bühne & Kostüme Bruno de Lavenère Video Étienne Guiol Licht David Debrinay Spielleitung Constantina Psoma Chor Luka Vukšić


In der Hochblüte der Romantik waren die Historienromane von Sir Walter Scott die meistgelesenen Bücher. Max Emanuel Cencic, einer der besten Countertenöre unserer Zeit, hat die Oper selbst in Szene gesetzt und übernimmt auch den melodramatischen Liebhaber-Part. In Cencics opulenter Inszenierung träumt sich Elena, in einen Roman vertieft, aus dem Sessel ihres großbürgerlichen Salons in ein goldgerahmtes Monumentalgemälde voller Natur, Erotik, Liebesleid und Gefühlsverwirrung. Neben Cencic als Malcolm übernimmt der junge russische Mezzo-Star Lena Belkina die anspruchsvolle Titelpartie. Daniel Behle singt vor seinem »Meistersinger«-David am 30. Mai hier den vielschichtigen König James V. Am Pult des Orchesters steht der Grammy-nominierte Echo Klassik-Preisträger George Petrou.
Eine Produktion der Opéra de Lausanne in Koproduktion mit dem Nationaltheater Zagreb.

Foto (Projekte & Archiv): Opera de Lausanne / Alain Humerose