18. bis 24. Juni 2011
Verschiedene Orte in Darmstadt


Gemeinsam mit dem BDA, den Hochschulen, dem Deutschen Werkbund, der Architekten- und Stadtplanerkammer, aber auch städtischen Vertretern und privaten Initiativen wird der Architektursommer Rhein-Main 2011 in den Städten Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und Offenbach durchgeführt. Das Kooperationsprojekt will die Wahrnehmbarkeit der Region international stärken, ohne die Eigenarten und Schwerpunkte der Städte untereinander zu verwischen. Dies ist auch ein besonderes Anliegen des Kulturfonds, dessen Ziel vor allem die Vernetzung der Institutionen innerhalb der Region Frankfurt RheinMain ist.

Unter dem Arbeitstitel WOHNRAUMSTADT entwickeln die Arbeitsgruppen der einzelnen Städte Ideen zum Thema „Wohnen und öffentlicher Raum“ auf den unterschiedlichsten Betrachtungsebenen.

In Zeiten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und demografischen Wandels sollen Fragen aufgeworfen werden, welche Visionen für Stadtraum und Freiraum in Zukunft entwickelt werden können. Der Architektursommer Rhein-Main 2011 soll Impulsgeber für mögliche Strukturwandel sein und mithelfen, tragfähige Strategien zum Umgang mit Konflikten, Energie, Ressourcen und Raum etc. zu erarbeiten. Die Region soll sich hierbei als offenes Experimentierfeld und lebendige Planerwerkstatt erweisen.

Wettbewerbsbeitrag „AHOI!“, Janser Castorina Architektur & Elisabeth Koller, Graz, © Foto: Architektursommer Rhein-Main 2011

Gerade das polyzentrische Rhein-Main-Gebiet verfügt über vielfältige Kultur- und Bildungseinrichtungen. Dies lässt eine hohe Beteiligung von Studierenden und Künstlern am Rhein-Main Architektursommer erwarten. Zusätzlich werden interdisziplinäre Teams aus aller Welt nach Darmstadt eingeladen, am Architektursommer mit zu wirken. Akteure aus Forschung, Politik und Verwaltung, freie Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, Fachjournalisten und Bürger werden angesprochen, sich aktiv und beratend zu beteiligen.

Darmstadt wird sich hierbei im Rahmen von „stadtfinden“, einem Raumfestival der besonderen Art, vom 18. bis 24. Juni 2011 mit Fragestellungen und Zielen der Stadt von heute und morgen auseinandersetzen.

Durch den globalisierungsbedingten Wandel der Gesellschaften stehen Städte weltweit vor vielschichtigen Aufgaben und Problemen, die mit herkömmlicher Planungsmethodik nicht mehr beherrschbar sind. Wie gehen wir mit Leerraum, Dichte und mit dem technologisch und baulich Gealterten um? Was definiert diesen wandelbaren, marktabhängigen Stadtkontext und bleibt in Erinnerung?

Akteure aus Forschung, Kunst und Architektur aus aller Welt sind im Rahmen des Darmstädter Architektursommers 2011 eingeladen, von Ihren unterschiedlichen Erfahrungen zu berichten, diese auszustellen und in Workshops gemeinsam mit Studenten und interessierten Bürgern neue Ideen für unsere Stadt zu entwickeln, sie in Installationen und Inszenierungen im öffentlichen Stadtraum sichtbar zu machen und zur Diskussion zu stellen.

„stadtfinden“ – Lasst uns Stadt finden und Stadt stattfinden!