25. bis 27. April 2014
Mathildenhöhe Darmstadt und weitere Orte

Die Darmstädter Tage der Fotografie sind 2004 aus einer Initiative von Fotografen entstanden. Inzwischen zählt das internationale Festival zu den wichtigsten deutschen Fotoereignissen. Es setzt relevante Themen und befördert den interdisziplinären Diskurs in der Fotografie. Ein ganzes Wochenende beleuchten zahlreiche Aktionen ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposium und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte.

  • Darmstädter Jazzforum
    Darmstädter Jazzforum
  • Hauptausstellung im Designhaus, © 2012 Christian Engels
    Hauptausstellung im Designhaus, © 2012 Christian Engels
  • Ausstellung Künstlerkolonie, © 2012 Christian Engels
    Ausstellung Künstlerkolonie, © 2012 Christian Engels
  • Merck-Preisverleihung im Museum Künstlerkolonie, © 2012 Christian Engels
    Merck-Preisverleihung im Museum Künstlerkolonie, © 2012 Christian Engels

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert das Festival im Rahmen seines Schwerpunktthemas „Transformator der Moderne“ und betont damit die Bedeutung der zeitgenössischen Fotografie für die Region. Das diesjährige Festival fungiert damit auch als Brücke zu RAY Fotografieprojekte Frankfurt Rhein/Main im Jahr 2015.

Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen auch Nachwuchskünstler, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, eine Chance, ihre Exponate zu zeigen. Die meist noch jungen Fotografen zeigen ihre ausgewählten Arbeiten innerhalb des Rahmenprogramms. Die Arbeiten sind von hoher künstlerischer Qualität. Die Begegnung der Etablierten mit dem künstlerischen Nachwuchs wird dadurch besonders gefördert. Zum Festival erscheint ein umfangreicher Katalog.

Das komplette Festivalprogramm stellen die vier Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie mit Ute Noll (on-photography.com) und Prof. Kris Scholz (h_da Darmstadt) zusammen. Die Referenten des Symposiums sowie die Aussteller der Hauptausstellung werden Anfang 2014 bekannt gegeben.

Reflexion – ästhetische Referenzen

Die Auseinandersetzung mit der immanenten Ästhetik der fotografischen Bilderschaffung war von Beginn an ein zentrales Thema der Fotografie. Nach der Emanzipation von der malerischen Tradition, entwickelte sie in der Moderne relativ schnell einen originären ästhetischen Kanon, dessen Grenzen bis heute permanent befragt und erweitert werden. Zeitgenössische Fotografie bezieht sich oft in bewusster Weise auf Ästhetik, als einen primären Aspekt bei der Formulierung eines Bildkonzepts.