Die StadtteilHistoriker Wiesbaden

Wiesbaden Stiftung

 

Das Projekt der Wiesbaden Stiftung „StadtteilHistoriker Wiesbaden“ soll das kulturelle Erbe Wiesbadens und sichtbar und erlebbar machen und dabei gleichzeitig der Vernetzung geschichtsbewusster Wiesbadener Bürger/-innen dienen.

Das Projekt wurde erstmals 2007 von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft (SPTG) in Frankfurt durchgeführt und dabei stets weiterentwickelt. Mittlerweile arbeitet dort die bereits sechste „Generation“ StadtteilHistoriker an ihren Projekten. Die Wiesbaden Stiftung führt das Projekt StadtteilHistoriker in Kooperation mit der SPTG, aber in eigener Verantwortung durch.

Ziel des Projekts „StadtteilHistoriker Wiesbaden“ ist es, geschichtsinteressierte Wiesbadener Bürger (auch mit Migrationshintergrund) zu finden, sie fachlich und methodisch zu qualifizieren, ihrem ehrenamtlichen Engagement einen Rahmen zu geben und sie bei der Verbreitung ihrer Recherche-Ergebnisse in der Öffentlichkeit zu unterstützen. Die StadtteilHistoriker wählen ihr Thema selbst. Sie können sich z.B. der Geschichte einer Persönlichkeit, einer Straße, eines Stadtteils, eines Unternehmens, eines Industriezweiges oder einer kulturellen Einrichtung widmen.

Unter vielen Bewerbungen wurden von einer fachkundigen Jury letztendlich 13 StadtteilHistoriker für die erste Staffel ausgesucht.

Nach Abschluss der ersten Staffel präsentieren die StadtteilHistoriker ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit – teils in Vorträgen, teils in Ausstellungen, in Filmen oder Internetauftritten, als Broschüren oder Bücher.

Einige von ihnen präsentieren ihre Ergebnisse in einer Vortragsmatinee im Stadtmuseum sam unter dem Wiesbadener Marktplatz. Diese Matinee findet vom 8. Oktober bis zum 26. November jeden Sonntag um 11 Uhr im sam statt.

sam_Flyer_Termine 2017

 

Foto (Projekte&Archiv): (C) Elmar Ferger