11. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018, 
Städel Museum

Die in Frankfurt geborene und aufgewachsene Maria Sibylla Merian (1647–1717) zählt zu den berühmtesten Töchtern der Stadt. 2017 jährt sich ihr Todestag zum 300. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Städel Museum in Zusammenarbeit mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin eine Ausstellung, die sich der Blumendarstellung in Zeichnungen und Druckgrafiken vom 15. bis zum 18. Jahrhundert widmet. Maria Sibylla Merian– Kupferstecherin, Blumen- und Insektenmalerin, Naturforscherin und Forschungsreisende – steht im Zentrum dieser Präsentation. Ihre detailreichen Kupferstiche, Radierungen und Deckfarbenzeichnungen ermöglichen – gerade in der Gegenüberstellung mit ihren Vorläufern, Zeitgenossen und Nachfolgern, die sich ebenfalls mit dem Sujet der Flora beschäftigten, –  besondere Einblicke in die Tradition der Blumendarstellung. Zentralen Werke der Graphischen Sammlung des Städel Museums werden besondere Leihgaben aus dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg und der Bibliothèque Nationale in Paris zur Seite gestellt.

 

Foto (Startseite): Maria Sibylla Merian, Weiße Cyclamen, o. J., Städel Museum, Frankfurt am Main
Foto (Projekte&Archiv): Maria Sibylla Merian, Buschrose mit Miniermotte, Larve und Puppe, 1679, Städel Museum, Frankfurt am Main