Saison 2016/2017,
Frankfurt, Hanau, Bad Homburg, Hofheim

Ein Hauptmerkmal des Tanzes als performative Kunst ist seine Vergänglichkeit. Tanz und Bewegung unterliegen einem ewigen Wandel. Bewegung verweilt sowohl in den Körpern, in der Wahrnehmung, in den Gedanken der Personen, die sie ausführen als auch in dem Raum und der Zeit, die sie einnimmt.

Neben der Vergänglichkeit ist Tanz aber auch eine zutiefst soziale Kunstform, die Tänzer, Zuschauer sowie eine dritte Instanz – den Choreografen – für eine bestimmte Zeit zusammenbringt. Gemeinsam kreieren Tänzer und Choreograf eine Bewegungsbotschaft. Das daraus resultierende ästhetische Erlebnis ist eine Art Kommunikationsprozess, dessen Wiederholung im Tanz eine zentrale Rolle einnimmt.

8 Tänzer-Choreografinnen und – Choreografen aus dem Ensemble der DresdenFrankfurtDanceCompany beschäftigen sich ein Jahr lang aus unterschiedlichster Perspektive mit Themen wie Menschlichkeit, Gesellschaft, Körper und Bewegung, Geschlechterfragen, Gefühlen, sozialen Medien und deren Einfluss auf uns, Abgrenzung von Privatem und Öffentlichem, schließlich mit dem Leben in Bewegung.

Am Ende der Spielzeit soll ein aufregender Vorstellungsabend aus äußerst abwechslungsreichen Stücken und unterschiedlichen Blickweisen entstehen, die sich im Laufe eines Jahres entwickelt haben. 

  • Videostil: Gustavo Gomes
    Videostil: Gustavo Gomes

Foto (Startseite): Rob_Fordeyn: Tänzer: Joel Small, Rob Fordeyn, Foto: Raffaele Irace
Foto (Projekte & Archiv): Leo_Thiel: Tänzer: Michael Ostenrath (Praktikant), Joel Small, Foto: Raffaele Irace