Ludwig Meidner (1884 Bernstadt, Schlesien – 1966 Darmstadt) zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Gerade seine Fähigkeit, die Erschütterungen und Umbrüche seiner Zeit zu erfassen und in seinem bildnerischen und literarischen Werk zu reflektieren, zeichnen Meidner aus.
Sechs Partner - Ludwig Meidner Gesellschaft e.V., Stadtmuseum Hofheim, Museum Giersch der Goethe-Universität, Jüdisches Museum der Stadt Frankfurt, Institut Mathildenhöhe, Kunst Archiv Darmstadt - kooperieren in diesem Gemeinschaftsprojekt "Ludwig Meidner - Seismograph" beispielgebend. Sie stellen erstmals das Werk des Künstlers Ludwig Meidners in seiner ganzen Breite vor. Sie betonen sowohl seine allgemeine kunsthistorische Bedeutung als auch die für das Rhein-Main-Gebiet.

Ausstellungen/Symposium:

20. März bis 10. Juli 2016: Hocher in die Zeit - Ludwig Meidner im Exil. Museum Giersch der Goethe-Universität
28. August bis 13. November 2016: Jugend und Alter. Ludwig Meidners Porträts aus den 1950er und 1960er Jahren. Stadtmuseum Hofheim
9. Oktober 2016 bis 5. Februar 2017: Ludwig Meidner. Begegnungen. Museum Künstlerkolonie, Mathildenhöhe Darmstadt
23. Oktober 2016 bis Ende März 2017: Künstler im 1. Weltkrieg. Ludwig Meidner–Karl Deppert–Karl Thylmann–Josef Eberz u. a., Kunst Archiv Darmstadt e.V.
16. bis 18. Januar 2017: Wissenschaftliches Symposium zu Werk und Wirkung Ludwig Meidners, Jüdisches Museum Frankfurt

außerhalb der Förderung des Kulturfonds, aber zum Projekt gehörend:

14. August bis 24. September 2016: Lehrer – Schüler – Freund – Kollege. Ludwig Meidner und Jörg von Kitta-Kittel, Galerie Netuschil, Darmstadt

 

Foto: Ludwig Meidner, Selbstbildnis (Ausschnitt), 1922, Öl auf Malkarton, Ludwig Meidner-Archiv, Jüdisches Museum Frankfurt, Foto: Seitz-Gray, Frankfurt, © Ludwig Meidner-Archiv, Jüdisches Museum der Stadt Frankfurt am Main