23. April bis 25. Juli 2010
Städel Museum, Schaumainkai 63, Frankfurt am Main


„Ich staune über die Kraft meiner Bilder im Städel.“ (Kirchner, Tagebucheintrag vom 21. Dezember 1925)

Ernst Ludwig Kirchner, Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Die Brücke“ und einer der bedeutendsten Künstler des Expressionismus, prägte wesentlich die Kunst der Klassischen Moderne.

  • Kirchner-Ausstellung, Foto: Wolfgang Günzel
    Kirchner-Ausstellung, Foto: Wolfgang Günzel
  • Kirchner-Ausstellung, Foto: Wolfgang Günzel
    Kirchner-Ausstellung, Foto: Wolfgang Günzel
  • Kirchner-Ausstellung, Foto: Wolfgang Günzel
    Kirchner-Ausstellung, Foto: Wolfgang Günzel

Im Städel Museum wird das Gesamtwerk des Malers, Grafikers und Bildhauers erstmals nach 30 Jahren wieder in Deutschland mit einer 170 Werke umfassenden Retrospektive gewürdigt. In Frankfurt fand 1916 nicht nur einer der ersten Kirchner-Ausstellungen überhaupt statt, das Städelwar auch das erste Museum, das 1919 Gemälde des Künstlers erwarb.

Aufbauend auf der hauseigenen Kirchner-Sammlung, die mit zahlreichen Hauptwerken heute zu den bedeutendsten weltweit zählt, präsentiert die Ausstellung Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Den Gemälden und Arbeiten auf Papier werden Skulpturen und Kunsthandwerk Kirchners zur Seite gestellt, um so den Facettenreichtum seines Werkes zu veranschaulichen.

Neben Werken aus den klassischen Etappen der „Brücke-Zeit“ werden auch das weniger bekannte Früh- und Spätwerk des Künstlers vorgestellt. Das kontrovers diskutierte Spätwerk im „Neuen Stil“ wird in Frankfurt erstmals in vollem Umfang gemeinsam mit seinen Hauptwerken zu sehen sein. Die Retrospektive ermöglicht einen neuen Blick auf die verblüffende Modernität Kirchners, dessen exzessives Leben in seiner Kunst auf unvergleichliche Weise seinen Niederschlag fand.