Bis 4. Oktober 2015

Die Berliner Mauer steht gleichermaßen als Symbol für die staatliche Unterdrückung als auch deren glückliche Überwindung. Die Mauer war 28 Jahre lang ein deprimierendes, todbringendes Bollwerk gegen die Freiheit. Sie war aber auch im Augenblick ihrer Öffnung im November 1989 ein Symbol für das letztlich erfolgreiche Streben der DDR-Bürger nach Freiheit.

Als Kern der Ausstellung „Grenzen überwinden: Von der Diktatur zur Demokratie“ hat die Hessische Staatskanzlei 20 Segmente der Mauer in verkleinerter Form nachbauen lassen. Die ersten neun zusammenstehenden Mauersegmente skizzieren die Geschichte der DDR von ihrer Entstehung über die Friedliche Revolution bis hin zur Wiedervereinigung. Daran schließen sich zehn Mauerstücke an, die in Kreisform versetzt stehen. Sie heben jeweils eine Person hervor, die diesen Weg von der Diktatur zur Demokratie miterlebt und teilweise auch mitgestaltet hat. Den Abschluss bildet ein Mauersegment, das der Opfer des DDR-Grenzregimes würdig gedenkt. Der Kulturfonds hat mit seiner Förderung außerdem dazu beigetragen, dass die Inhalte in einer besonderen Form mit Leben gefüllt werden: So werden neben den Ausstellungsgegenständen und zu besuchenden Orten auch schauspielerisch Szenen transportiert, Interpretationen ermöglicht und Informationen eindrücklich vorgetragen.

20 Stationen in ganz Hessen
Die Ausstellung tourt zur Zeit durch Hessen, auf voraussichtlich insgesamt 20 Stationen. Eine Übersicht der Stationen der Wanderausstellung finden Sie hier: http://www.grenzen-ueberwinden.de/artikel/ausstellung-grenzen-ueberwinden-von-der-diktatur-zur-demokratie. Der Höhepunkt der Ausstellung wird der Tag der Deutschen Einheit sein, der dieses Jahr in Frankfurt am Main zum 25. Mal gefeiert wird – im Jahr der hessischen Bundesratspräsidentschaft.


Weitere Film- Beiträge über die Metropolregion RheinMain und das Bundesland Hessen finden Sie unter www.ebn24.com.