„Realität und Romantik“ – „Reality and Romanticism“
10 Jahre Waldkunst 2002–2012 und 4. Internationale Waldkunstkonferenz (Darmstadt)

Künstlersymposium: 23. Juli bis 10. August 2012
Konferenz: 10. August 2012, Forum der Schaderstiftung
Ausstellungseröffnung: 11. August 2012, 15 Uhr
Ausstellungsdauer: 11. August bis 30. September 2012
Internationales Waldkunst Zentrum (IWZ), Ludwigshöhstr. 137, 64285 Darmstadt


Anlässlich des 10-jährigen Waldkunst-Jubiläums und des 6. Internationalen Waldkunstpfades „Realität und Romantik“ versucht der Verein für Internationale Waldkunst e.V. „den Wald in die Stadt zu bringen“. Der Internationale Waldkunstpfad in Darmstadt liegt an einem Ort des Wandels – ein Waldspaziergang wird hier mit Kunstentdeckungen verbunden. Seit 202 entstand somit ein Rundweg von 2,6 km Länge mit inzwishen 22 verbliebenen Kunstwerken. „Das Grün wächst in die Stadt und die Stadt wächst ins Grün“.

  • Won Gil Jeon „Flower Trail“, © Foto: Won Gil Jeon
    Won Gil Jeon „Flower Trail“, © Foto: Won Gil Jeon
  • Anjali Göbel „Dornenturm“, © Foto: Anjali Göbel
    Anjali Göbel „Dornenturm“, © Foto: Anjali Göbel
  • Ko Seung Hyun „The Sound of a Hundred Years Darmstadt – Kayageum”, © Foto: Ko Seung Hyun
    Ko Seung Hyun „The Sound of a Hundred Years Darmstadt – Kayageum”, © Foto: Ko Seung Hyun

Bisher haben 115 Künstlerinnen und Künstler aus 30 Ländern 150 Kunstwerke für die Internationalen Waldkunstpfade in Darmstadt, den USA und China geschaffen. Ab dem 23. Juli entstehen auf dem Pfad, der sich vom Darmstädter Böllenfalltor über den Goetheteich zur Ludwigshöhe erstreckt, neue Installationen und Performances.

Zeitgleich findet die 4. Internationale Waldkunstkonferenz unter dem Thema „Realität und Romantik“ statt, die sich mit der Bedeutung des Waldes zwischen romantischen Vorstellungen und realen Bedingungen von Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Wald am Rande der Stadt, als Naherholungsgebiet und „grüne Lunge“ wird extensiv genutzt und bietet ein Refugium. Romantische Orte im Wald erwecken seit Jahrhunderten die Phantasie, wie bei den Dichtern der Romantik. Der „romantische Wald“ ist ein Ort zwischen Forstwirtschaft und Naherholungsanspruch, ein Ort des Übergangs und Innehaltens, eine historische Quelle und die Überlebensstrategie der Zukunft. Anlässlich des 10-jährigen Waldkunstjubiläums möchten wir uns mit den Kontrasten der Waldsymbolik und der Waldrealität auseinandersetzen.

In diesem Jahr kommen die 18 Kunstschaffenden aus 8 Ländern: Italien, Japan, Korea, Polen, Rumänien, Ungarn, USA und Deutschland. Geplant sind 14 Installationen, 4 Aktionen, Konzerte und „wir bringen den Wald in die Stadt“ mit 4 Projekten. Ein umfangreiches Kinderprogramm u.a. mit dem Kindertheater „Alice im Wunderwald“ und dem Projekt „Ab in den Wald!“ in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz ist in Vorbereitung. Die zwei Mittwochsforen im Internationalen Waldkunst Zentrum (IWZ) und im StageCage mit Vorträgen der internationalen Künstler sind offen für alle Interessierten während der Symposiumsphase. Die 4. Internationale Waldkunstkonferenz im Forum Schaderstiftung „WaldKunst und StadtRäume – Ein Konzept für die Zukunft“ bietet ein Diskussionsforum für die Zukunft der Waldkunst.

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