3. Oktober 2013 bis 12. Januar 2014
Deutsches Architektur­museum Frankfurt am Main, weitere Station in Straßburg


Zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags präsentiert die Ausstellung Interferenzen / Interférences zwei Jahrhunderte deutsch-französischer Wechselbeziehungen in Architektur und Städtebau. Sie ist ein auf neuen, bilateralen Forschungen basie­rendes Gemeinschaftsprojekt des Musée d’art moderne et contemporain de Strasbourg und des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt.

  • Le Corbusier, Häuser in der Weissenhofsiedlung, Stuttgart 1927, © Fondation Le Corbusier, Paris
    Le Corbusier, Häuser in der Weissenhofsiedlung, Stuttgart 1927, © Fondation Le Corbusier, Paris
  • Eustache De Saint Far, Siegbrücke in Mainz: Triumphtor, Brückenkopf von Mainz, 1807, © Archives nationales, Paris
    Eustache De Saint Far, Siegbrücke in Mainz: Triumphtor, Brückenkopf von Mainz, 1807, © Archives nationales, Paris

Im Fokus der Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich standen seit 1800 immer wieder auch Architekturdoktrinen, Bauten und urbanistische Visionen. Einzelne Diskussionen, Debatten und Polemiken werden in einer Vielzahl von Stationen veranschaulicht, die mit der napoleonischen Ära beginnen, das Industriezeitalter und die Moderne durchlaufen und in der Gegenwart des vereinigten Europa münden. Dabei dokumentiert die Schau die wechselnden Leidenschaften der Akteure aus beiden Ländern, die zwischen Neugier und Bewunderung, nationalistischer Konfrontation und Rivalität, Dialog und Zusammenarbeit oszillieren.

Gezeigt werden Arbeiten von Percier & Fontaine, Karl Friedrich Schinkel, Viollet-le-Duc, Friedrich Weinbrenner, Victor Hugo, Fernand Léger, Walter Gropius, Le Corbusier, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Schmitthenner, Marcel Lods, Georges Candilis, Rob Krier, Jean Nouvel, Dominique Perrault und vielen anderen Architekten und Künstlern.