13. Oktober 2013 bis 16. Februar 2014
Darmstadtium Darmstadt, weitere Station in Zürich


„Was ist das, was in uns hurt, lügt, stielt und mordet?“ Der Schriftsteller, Revolutionär und Naturwissenschaftler Georg Büchner ist aktueller denn je – er spricht, obwohl 1813 geboren, unsere Sprache.

  • Getreue Abbildung der Guillotine zu Paris, um 1792, © Bibliothèque Nationale Paris
    Getreue Abbildung der Guillotine zu Paris, um 1792, © Bibliothèque Nationale Paris
  • Blick von der oberen Rhein­straße über den Paradeplatz zum Groß­herzoglichen Hoftheater, um 1825/30, © Stadtarchiv Darmstadt
    Blick von der oberen Rhein­straße über den Paradeplatz zum Groß­herzoglichen Hoftheater, um 1825/30, © Stadtarchiv Darmstadt
  • Foto: Kulturfonds
    Foto: Kulturfonds
  • Foto: Kulturfonds
    Foto: Kulturfonds
  • Foto: Kulturfonds
    Foto: Kulturfonds

Büchners Leben und Werk wird aus Anlass seines 200. Geburtstags in seiner Heimatstadt Darmstadt umfassend erfahrbar: Ungefiltert und zugleich wie in einem Brennglas umreißen Originalmanuskripte, zeithistorische Objekte, Gemälde, Filmprojektionen und Hörstationen die Konturen des frühmodernen Dramatikers und Gesellschaftskritikers. Die suggestive Ausstellungsinsze­nierung erlaubt den Besuchern sowohl räumlich als auch gedanklich in die Welt Büchners einzutauchen – und einem der großen Schreibstrategen der Moderne über die Schulter zu schauen.

Die Landesausstellung „Georg Büchner“, Höhepunkt der Büchner-Gedenkjahre 2012 und 2013, steht unter der Schirmherrschaft des Kulturstaatsministers Bernd Neumann und des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier. Realisiert wird die maßgeblich vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain geförderte Ausstellung vom Institut Mathildenhöhe Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Forschungs­stelle Georg Büchner in Marburg.