1. Dezember 2013 bis 28. Februar 2014
Frankfurter Goethe-Haus, Frankfurt am Main


Die Arabeske ist ein zentrales Formprinzip der Romantik, das für die Vorstellung endlosen Werdens und räumlicher Unabgeschlossenheit steht.

  • Philip Otto Runge, Der Tag, 1807, © Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
    Philip Otto Runge, Der Tag, 1807, © Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
  • Armgart von Arnim, Huldigungsbild für König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, 1843, © Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
    Armgart von Arnim, Huldigungsbild für König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, 1843, © Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
  • Johann Wolfgang von Goethe, Gedichthandschrift in Arabeskenrahmung, 1814, © Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
    Johann Wolfgang von Goethe, Gedichthandschrift in Arabeskenrahmung, 1814, © Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main

Ursprünglich ein Begriff aus der Ornamentkunst, erlangte die Arabeske im Sinn einer „progressiven Universalpoesie” um 1800 Gültigkeit für alle Bereiche. Einen Höhepunkt bildete Philipp Otto Runges Zyklus der „Zeiten“, der zahlreiche Künstler inspirierte. Arabeske Strukturen prägten auch die romantische Dichtung.

Die Ausstellung verfolgt die Facetten dieses wirkmächtigen Prinzips anhand von etwa 200 Exponaten aus Bildender Kunst und Literatur, unter anderen von Philipp Otto Runge, Moritz von Schwind und Adolph Menzel sowie Clemens Brentano, Achim und Bettina von Arnim, August Wilhelm und Friedrich von Schlegel. Als Kristallisationspunkt darf auch Goethe nicht fehlen.