24. bis 26. Mai 2013
Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main; Literaturhaus Villa Clementine, Wiesbaden


Hat die Romantik heute noch Einfluss auf die Künste? Sind ihre Ideen, Formen, Motive und Stoffe noch relevant für zeitgenössische Maler, Musiker und Schriftsteller? Mit einem dreitägigen Festivalkongress suchen das Kulturamt Frankfurt am Main und das Literaturhaus Villa Clementine in Wiesbaden gemeinsam mit weiteren renommierten Partnern wie etwa dem Museum Wiesbaden und dem Frankfurter Goethe-Haus nach der Manifestation des Romantischen in der Moderne.

  • „Wäre es nicht richtiger, die Poesie in das Centrum zu setzen?“ Zeichnung aus Friedrich Schlegels Notizen zur Philosophie, © Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
    „Wäre es nicht richtiger, die Poesie in das Centrum zu setzen?“ Zeichnung aus Friedrich Schlegels Notizen zur Philosophie, © Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum
  • Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler, Lyriker, Übersetzer und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Foto: privat
    Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler, Lyriker, Übersetzer und Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Foto: privat

Den Auftakt bildet eine prominent besetzte Veranstaltung, die in Wies­baden Natur- und Landschaftsräume in Romantik und Gegenwart thematisiert. In den folgenden Tagen werden im Frankfurter Kunstverein je zwei namhafte Künstler aus Malerei, Film, Fotografie, Musik, Komposition, Literatur und Theater mit einem Moderator ihren Bezug zur – oder auch ihre Abwehr gegen – die Romantik kontrovers diskutieren.

Parallel zu den Gesprächen finden Lesungen, Konzerte oder Filmvorführungen statt, die dem Besucher den steten Wechsel zwischen Diskurs und Darbietung ermöglichen.