14. und 15. April 2013
Alte Oper Frankfurt, Frankfurt am Main


„Es ist ganz unmöglich“, war Goethe überzeugt. Eine passende Musik zu seinem „Faust“ könne es nicht geben. Robert Schumann (1810 – 1856) aber wagte es trotzdem und schuf ein Schlüsselwerk der Romantik, das im Wesentlichen auf dem zweiten Teil von Goethes Drama basiert. 1844 als Oper geplant, vollendete Schumann das Werk 1853 als weltliches Oratorium. Erst fünf Jahre nach dem Tod des Komponisten fand in Köln die Uraufführung statt.

  • Sebastian Weigle, Foto: Monika Rittershaus
    Sebastian Weigle, Foto: Monika Rittershaus
  • Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Foto: Barbara Aumüller
    Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Foto: Barbara Aumüller

Nichts ist alltäglich an diesen Szenen aus Goethes „Faust“, die zum ersten Mal in ihrer Geschichte von der Frankfurter Museums-Gesellschaft aufgeführt werden: Sie erfordern ein hervorragendes Orchester, einen leistungsstarken Chor und die außergewöhnlich große Anzahl von 19 erstklassigen Vokalsolisten. Natürlich gilt ein so außergewöhnliches Konzert als „Chefsache“: Sebastian Weigle wird das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, die geballte Stimmkraft der Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Chöre, der Limburger Domsingknaben und die zahlreichen Gesangssolisten leiten. Für die besonders anspruchsvolle Titelpartie konnte mit Christian Gerhaher, einem der führenden deutschen Baritone, der ideale Interpret gewonnen werden.

Besetzung:

Sebastian Weigle – Dirigent

Ruth Ziesak – Sopran (Gretchen)
Christian Gerhaher – Bariton (Faust)
Liang Li – Bass (Mephistopheles)
Benjamin Bruns – Tenor
Juanita Lascarro – Sopran
Paula Murrihy – Mezzosopran
Jenny Carlstedt – Mezzosopran
Katharina Magiera – Alt
Simon Bode – Tenor
Kihwan Sim – Bassbariton
Kateryna Kasper – Sopran

Cäcilien-Chor Frankfurt
Figuralchor Frankfurt
Frankfurter Kantorei
Frankfurter Singakademie
Limburger Domsingknaben