26. September 2012 bis 20. Januar 2013
Städel Museum, Frankfurt am Main


Noch nie widmete sich eine Ausstellung in Deutschland ausgiebig der dunklen Seite der Romantik und ihrer Fortführung in Symbolismus und Surrealismus. Dem Abgründigen, Geheimnisvollen und Bösen, das zahlreiche Künstler faszinierte, wird die Schau anhand von mehr als 130 Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Filmen nachspüren.

  • Carl Blechen, Pater Medardus, 1826, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: bpk/National­galerie, SMB/Klaus Göken
    Carl Blechen, Pater Medardus, 1826, Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: bpk/National­galerie, SMB/Klaus Göken
Mit einem sowohl geografisch als auch zeitlich übergreifenden Ansatz, der Bezüge zwischen verschiedenen romantischen Zentren aufzeigt und ikonografische Entwicklungen vor Augen führt, will die Ausstellung das Interesse für die „Nachtseite“ der Romantik wecken und auf diese Weise zu einem erweiterten Verständnis dieser Bewegung beitragen.
 
Das Projekt präsentiert das Romantische als immer wiederkehrende Geisteshaltung, die ganz Europa erfasste und weit über das 19. Jahr­hundert hinaus fortwirkte.