12. August 2012 bis 28. Oktober 2012
Museum im Gotischen Haus, Bad Homburg


Die Landgräfliche Gartenlandschaft Bad Homburgs und das Gotische Haus bilden ein Ensemble, das es in dieser Art und Qualität nur noch an sehr wenigen Orten in Deutschland gibt. Um 1800 durch Landgraf Friedrich V entstanden und weitergeführt durch die Söhne und Schwiegertöchter, insbesondere Elizabeths von Großbritannien, bildet die Anlage die aktuellen Tendenzen in Kunst, Architektur und Landschaftsgestaltung zwischen 1770 und 1840 ab.

  • Johann Gabriel Friedrich Poppel „Jagdschloss im Tannenwald bei Homburg v.d.H.”, © G.G. Lange in Darmstadt
    Johann Gabriel Friedrich Poppel „Jagdschloss im Tannenwald bei Homburg v.d.H.”, © G.G. Lange in Darmstadt

In ihr spiegeln sich Mittelalterrezeption und Ruinenbegeisterung, das Ideal des einfachen Landlebens aber auch klassisch-antike Bildung und Sammelleidenschaft. Mit Graphiken, Möbeln und Instrumenten aus dem eigenen Bestand präsentiert die Ausstellung einen vielfältigen Einblick in die Epoche der Romantik. Sie widmet sich der Geschichte der Gartenlandschaft Bad Homburgs und beleuchtet die herausragende Rolle, die diese weit über Bad Homburg hinaus spielt. Sie legt ein Augenmerk auf die Antiken- und Mittelalterrezeption, auf die Architektur des wahrscheinlich von Eliza selbst geplanten Gotischen Hauses und stellt die Prinzessin selbst als Künstlerin vor.