28. August bis 13. Oktober 2013
Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main


Aus Anlass seines 250. Geburtstags widmet sich das Frankfurter Goethe-Haus in diesem Sommer Jean Paul und seinem schwierigen Verhältnis zu Goethe, das bis jetzt noch nie im Rahmen einer Ausstellung beleuchtet wurde. Beide Dichter haben sich zeitlebens immer wieder aufeinander bezogen, mit einer Nachdrücklichkeit, die deutlich macht, dass sie sich gegenseitig Fixpunkte der ästhetischen und moralischen Standortbestimmung waren – im Positiven wie im Negativen. Die Ausstellung geht über das Persönlich-Anekdotische hinaus und öffnet den Blick auf Grundkonflikte der Literatur um 1800.

Plakat zu „Namenlose Empfindung . Jean Paul und Goethe im Widerspruch“

Gezeigt werden Handschriften, Bücher und Kunstgegenstände der Klassik Stiftung Weimar (Goethe und Schiller-Archiv, Graphische Sammlung und Skulpturensammlung), der Staatsbibliothek zu Berlin, der Biblioteka Jagiellonska (Krakau), dem Goethe-Museum Düsseldorf, dem Stadtarchiv Hannover, dem Institut für Stadtgeschichte (Frankfurt am Main), dem Frankfurter Goethe-Haus / Freien Deutschen Hochstift und aus Privatbesitz.

Begleitend erscheint ein Katalog (hrsg. von Konrad Heumann, Helmut Pfotenhauer und Bettina Zimmermann, 176 Seiten, 74 Abb.)