Hector Berlioz (1803 – 1869) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der musikalischen Romantik. Im Jahre 1843 weilte er während einer Deutschlandreise in Darmstadt. Immer wieder regte er Aufführungen seiner Werke am dortigen Hoftheater an.

  • Hector Berlioz, Stich von Pierre Guillaume Metzmacher, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, Sammlung Manskopf, Signatur S36_G02799
    Hector Berlioz, Stich von Pierre Guillaume Metzmacher, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, Sammlung Manskopf, Signatur S36_G02799
  • „Les Troyens“, 3. Akt, Duo d‘amour, Grafik eines ungenannten Meisters, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, Sammlung Manskopf, Signatur S36_G03794
    „Les Troyens“, 3. Akt, Duo d‘amour, Grafik eines ungenannten Meisters, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main, Sammlung Manskopf, Signatur S36_G03794

Berlioz’ monumentales Spätwerk „Les Troyens“, welches die antike Geschichte um den trojanischen Helden Aeneas und die karthagische Königin Dido aufgreift, ist in der Region zuletzt 1983 in Frankfurt aufgeführt worden – allerdings in gekürzter Form.

Die komplette Version von „Les Troyens“ stellt mit außergewöhnlich vielen anspruchsvollen Partien und einem überaus großen Aufwand an Personal eine immense Herausforderung dar. Jetzt bereitet das Staatstheater Darmstadt für die Spielzeit 2012 / 13 die erste vollständige Aufführung der als fast unspielbar geltenden Oper im Rhein-Main-Gebiet vor.

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