20. August bis 20. Oktober 2013
Historisches Museum Hanau, Schloss Philippsruhe Hanau, weitere Stationen in Weimar und Rom


Er gehört zu den Wiederentdeckungen des Jahres 2013: der Hanauer Maler Friedrich Bury (1763 – 1823). Anlässlich seines 250. Geburtstages widmet ihm seine Heimatstadt erstmals eine umfassende Ausstellung. In Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar und der Casa di Goethe Rom werden im Historischen Museum Hanau – Schloss Philippsruhe Gemälde und Zeichnungen präsentiert, darunter zahlreiche Leihgaben aus deutschen Sammlungen und den Niederlanden.

  • Auguste Kurprinzessin von Hessen, „Kurprinzessin Auguste die Sixtinische Madonna kopierend“, Kopie nach einem Gemälde von Friedrich Bury, Privatbesitz, Foto: Kastern Gmbh u. Co., das Kunst- und Aktionshaus, Hannover
    Auguste Kurprinzessin von Hessen, „Kurprinzessin Auguste die Sixtinische Madonna kopierend“, Kopie nach einem Gemälde von Friedrich Bury, Privatbesitz, Foto: Kastern Gmbh u. Co., das Kunst- und Aktionshaus, Hannover

Bury war Schüler der Hanauer Zeichenakademie, bevor er wie viele seiner Zeitgenossen nach Italien ging. Fast 17 Jahre lebte er in Rom. Dort faszinierten ihn die Alten Meister – eine Leidenschaft, die er mit seinem Freund und Mitbewohner Goethe teilte.

Heute wird Bury vor allem als Porträtmaler geschätzt. Seine Bildnisse von preußischen Königstöchtern, Kurfürstinnen und Königinnen, von Staatsmännern, Philosophen und Freunden sind in Weimar und Berlin, in Kassel und den Niederlanden entstanden.