16. bis 18. August 2012
an vielen, auch außer­gewöhnlichen Spielorten in Frankfurt am Main

Zum dritten Mal veranstaltet die Junge Deutsche Philharmonie, ein aus den besten jungen Musikstudierenden deutschsprachiger Hochschulen bestehendes Spitzenorchester, das Musikfestival FREISPIEL. Dabei präsentieren die jungen Musiker, die sich neben dem Orchester zu unterschiedlichen Kammermusik-Ensembles vom Solo bis zum Oktett formieren, offen und phantasievoll Raum-Klang-Beziehungen jenseits klassischer Konzerthäuser und etablierter Konzertformate. Durchaus nicht nur auf Musik beschränkt, umfasst FREISPIEL auch Literatur, Bildende und Darstellende Kunst.

Streicher der Jungen Deutschen Philharmonie in der Naxoshalle, Foto: Wolfgang Günzel

Bezeichnend für die Romantik ist die Suche des Einzelnen nach Identität – beliebtes Motiv der Epoche ist die Nacht. Beide Aspekte greift FREISPIEL auf und startet gleich am ersten Abend mit einem Streifzug durch Frankfurt. Nocturnes und Serenaden verschiedener Komponisten, Lyrik von Clemens Brentano und Achim von Arnim werden mit den Regungen der nächtlichen Großstadt korrespondieren. Zielpunkt dieser Wanderung ist der Spielort des folgenden Tages, wo Werke von Robert Schumann, Peter Tschaikowsky oder Jean Sibelius in überraschenden Wendungen aufein­ander treffen sollen. Am dritten und letzten Tag wird FREISPIEL unter dem Motto „Auf der Suche nach Identität“ zu einem musikalisch-literarischen Salon einladen, der die vorangegangenen Erkundungen auch philosophisch reflektiert.