13. Mai 2012, Stadthalle Hofheim, Hofheim am Taunus
14. Mai 2012, Heiliggeistkirche, Frankfurt am Main

Mit umfangreichen Forschungen, der Bearbeitung von Notenmaterial und Konzertaufführungen widmen sich Musiker und Musikwissen­schaftler aus dem Main-Taunus-Kreis dem Leben und Werk des in Hofheim geborenen und in Frankfurt wirkenden Komponisten, Sängers, Pianisten und Dirigenten Franz Joseph Messer (1811–1860). Dieser hatte als Leiter des Cäcilienvereins Frankfurt, des Philharmonischen Vereins und des Theaterorchesters eine hervorragende Stellung im Musikleben der Stadt Frankfurt inne. Darüber hinaus hinterließ Messer ein beacht­liches Werk an Kunstliedern, Chorwerken, Kammermusik und Orchesterkompositionen, das es wieder zu entdecken gilt. Den Quellen nach zu urteilen war Messer mit Felix Mendelssohn, der häufig in Bad Soden weilte, gut bekannt.

Franz Messer, Partituransicht, Bibliothek des Musikwissen­schaftlichen Institutes der Universität Mainz

Unter der Federführung von Hans-Georg Dechange, der Akademie Hofheim und der Mendelssohn-Gesellschaft Main-Taunus werden ausgewählte Werke Franz Messers zu hören sein: In einem Orchesterkonzert im Mai erklingen neben Mendelssohns „Walpurgisnacht“ zwei Ouvertüren Messers.