24. April bis 15. Juli 2012
Frankfurter Goethe-Haus, Frankfurt am Main

Die Märchen der Romantik gehören international zu den bekanntesten Texten der deutschsprachigen Literatur. Ihre ungeheure Popularität verdanken sie nicht zuletzt den Illustrationen: Denn es waren die Bilder, die den wunderbaren Geschehnissen, von denen in den Märchen berichtet wird, Gestalt verliehen und der Fantasie gleichzeitig Anhaltspunkte und neue Nahrung boten. Die Auseinandersetzung mit den Märchen der Romantik suchten so namhafte Künstler wie Philipp Otto Runge und Karl Friedrich Schinkel, Ludwig Richter und Moritz von Schwind, Max Beckmann und David Hockney.

  • Otto Ubbelohde, Illustration zu „Frau Holle“, 1923, © Frankfurter Goethe-Haus
    Otto Ubbelohde, Illustration zu „Frau Holle“, 1923, © Frankfurter Goethe-Haus
  • Alexander Zick, Illustration zu „Tischlein deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack“, 1886, © Frankfurter Goethe-Haus
    Alexander Zick, Illustration zu „Tischlein deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack“, 1886, © Frankfurter Goethe-Haus
  • Karl Friedrich Schinkel, Titelblattentwurf zu Clemens Brentano: „Italienische Märchen“, 1815, © Frankfurter Goethe-Haus
    Karl Friedrich Schinkel, Titelblattentwurf zu Clemens Brentano: „Italienische Märchen“, 1815, © Frankfurter Goethe-Haus

Im Grimm-Jahr 2012, in dem sich das Erscheinen der „Kinder- und Hausmärchen“ zum 200. Mal jährt, zeigt das Frankfurter Goethe-Haus in Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität anhand von illustrierten Büchern, Zeichnungen, Grafiken und Gemälden eine repräsentative Schau zur Geschichte der romantischen Märchenillustration.