Rhein-Main im frühen Mittelalter
9. März 2013
Tagung im historischen museum frankfurt, Fahrtor 2 (Römerberg), Frankfurt am Main


Der Region Frankfurt und Rhein-Main kam bereits im frühen Mittelalter – in der Epoche der Karolinger – eine Schlüsselrolle innerhalb des gesamten Reiches zu. Als Hauptort des Ostfränkischen Reiches lagen Frankfurt und die Region zugleich an einer zentralen Stelle der Verkehrs- und Handelsströme, des kulturellen und intellektuellen Austausches. Die vom historischen museum frankfurt für 2016 geplante und durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain geförderte Ausstellung „Die Karolinger und die Bilder – Europa und Rhein-Main im frühen Mittelalter“ möchte im Hinblick auf den Umgang mit religiösen Bildern zeigen, dass in Frankfurt, auf der Synode von 794, und in der Region eine wichtige Weichenstellung stattfand. Die Karolinger legten sich auf einen gelassenen Umgang mit Bildern fest; sie wollten Bilder weder verehren, noch sie zerstören. Das hatte Folgen, die sich bis in die Gegenwart beobachten lassen.

  • Plakat zum „Tag der Regionalgeschichte“
    Plakat zum „Tag der Regionalgeschichte“
  • Denar Karls des Großen, © historisches museum frankfurt
    Denar Karls des Großen, © historisches museum frankfurt

Zugleich ist die Zeit des 9. Jahrhunderts, die von den Erben Karls des Großen geprägt war, eine Epoche, in der das Rhein-Main-Gebiet erstmals eine zentrale politische Bedeutung erhielt, und in welcher sich eigenständige kulturelle Zentren entwickeln konnten. Mit dem „Tag der Regionalgeschichte“ soll ein neues Angebot für unsere Region etabliert werden, das sich vor allem an ehrenamtlich tätige Historikerinnen und Historiker richtet. Orts- und fächerübergreifend sollen alle interessierten und engagierten Regionalhistoriker miteinander ins Gespräch kommen und mit Fachreferenten aus der Region diskutieren.

Der Tag der Regionalgeschichte wird sich dem Schwerpunktthema „Rhein-Main im frühen Mittelalter“ zuwenden.

Eine Beschreibungen der Workshops am Tag der Regionalgeschichte finden Sie hier.

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