Konzertreihe „Weltmusik 2.0“ am 25. Juni zu Gast in der Rüsselsheimer Festung

Am 25. Juni sind zum Abschluss der diesjährigen Reihe „Weltmusik 2.0“ mit „Sakili“ Musiker im kleinen Hof der Rüsselsheimer Festung zu Gast, die pulsierende Sega-Rhythmen versprechen. Mit diesen kreolischen Klängen von der Insel Rodrigues im Indischen Ozean erleben die Gäste eine Darbietung, die Musik, Gesang und Tanz kombiniert. Sega verlieh einstmals dem Widerstand der Sklaven gegen die Kolonialherren Ausdruck und war gleichzeitig eine ritualisierte Form, um Konflikte untereinander zu thematisieren und soziale Lösungen zu finden.
Bürgermeister und Kulturdezernent Dennis Grieser zum Gastspiel des Trios Sakili in Rüsselsheim: „Ich freue mich darüber, dass das Abschlusskonzert der diesjährigen Reihe ‚Weltmusik 2.0‘ im Rahmen des Rüsselsheimer Kultursommers stattfinden wird. Die Kooperation mit dem Kulturfonds hat bereits im vergangenen Jahr für ein besonderes Musikerlebnis gesorgt und wird das lokale Kulturprogramm auch 2019 bereichern.“ Der Eintritt ist frei, Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Einlass in den kleinen Festungshof ist ab 19:00 Uhr möglich.

„Weltmusik 2.0“ hat zuvor schon mit Konzerten in sechs weiteren Städten in Frankfurt RheinMain Halt gemacht. Veranstaltet wird die musikalische Entdeckungsreise vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain mit Unterstützung der Stiftung „Flughafen Frankfurt/Main für die Region“. Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds, blickt auf einen für Frankfurt RheinMain musikalisch ereignisreichen Frühling: „Mit ‚Weltmusik 2.0‘ haben wir in diesem Jahr erneut künstlerisch die Welt umreist. Wir haben jüdisch-arabische Musikbegegnungen erlebt, traditionell nepalesische Musikinstrumente kennengelernt und erfahren, wie man künstlerisch Brücken zwischen Bagdad und Köln baut. Mit ‚Sakili‘ haben wir nun einen krönenden Abschluss vor einer wirklich tollen Kulisse.“

Die Konzertreihe bringt internationale Musiker und Musikerinnen in die Städte und Kommunen des Rhein-Main-Gebiets. Sie wird kuratiert von Dr. Julia Cloot, stellvertretende Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Birgit Ellinghaus, Expertin für Weltmusik. Für Cloot steht bei den Konzerten der Dialoggedanke im Vordergrund: „Die Veranstaltungen bieten immer auch Raum für Gespräche mit den Musikern. So schaffen wir einen interkulturellen Dialog, der die Grundlage für ein gutes Miteinander in der Welt darstellt.“

Bereits 2018 machte das Programm „Weltmusik“ in Rüsselsheim Station – damals hatte das galizische Trio Xabier Diaz & Alvarez Brothers im Nordflügel des Stadt- und Industriemuseums ein mitreißendes Konzerterlebnis geboten. Die 2018 gemeinsam von Kulturfonds Frankfurt RheinMain, dem Stadt- und Industriemuseums sowie der städtischen Kultursteuerung initiierte Kooperation findet nun im Rahmen des Rüsselsheimer Kultursommers ihre Fortsetzung. Der Kultursommer unter der Federführung des städtischen Eigenbetriebs Kultur123 Stadt Rüsselsheim findet noch bis zum 14. Juli statt. Weitere Informationen rund um „Weltmusik 2.0“ stehen online zur Verfügung.