Die Crowdfunding-Initiative „kulturMut“ der Aventis Foundation geht mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und einem erhöhten Preisgeld in die vierte Runde

Ab dem 1. September 2016 können sich Kulturschaffende, Studierende, Absolventen und professionelle Kulturinstitutionen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet für eine Teilnahme an der Crowdfunding-Initiative „kulturMut“ bewerben, die von der Aventis Foundation und der Internetplattform Startnext entwickelt wurde.
Durch die Partnerschaft mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain erhöht sich das Preisgeld auf mindestens 250.000 Euro.

Erweiterung des Bewerberkreises

Durch den zusätzlichen finanziellen Spielraum sollen sich Bewerberkreis und Art der Förderprojekte erweitern. Vermehrt freie Künstlergruppen und Kulturinitiativen können „kulturMut“ als zusätzliche Option und Instrument zur Finanzierung ihrer Projekte nutzen. Auch gerade junge, zum Teil noch nicht etablierte Künstlerinnen und Künstler finden hier eine Basis, um ihre qualitativ hochwertigen, kreativen und spannenden Ideen umzusetzen und sich einen Namen zu machen.

Crowdfunding zwischen Netzwerk und Testlabor

Die Aventis Foundation, der Kulturfonds und Startnext wollen die Kulturszene dabei begleiten, auch stärker digitale Instrumente zu nutzen. Denn Crowdfunding bietet über einen alternativen Weg der Finanzierung hinaus noch weit mehr Chancen – beispielsweise zur kreativen Selbstdarstellung und Projektwerbung auf öffentlicher Bühne, zum Aufbau von Förder- und Freundeskreisen, aber auch als Testlabor, in dem schon einmal vorgefühlt werden kann, wie Projektideen ankommen.

Raum für Kreativität bei der Projektfinanzierung

Die Erfahrungen zeigen, dass besonders kleinere Projekte mit Budgets von 10.000 bis 15.000 Euro sehr gute Erfolgsquoten haben, zumal wenn sie – wie bei der Crowdfunding-Initiative „kulturMut“ – mit individueller Beratung durch Startnext und der kostenlosen Teilnahme an Workshops in der optimalen Präsentation ihrer Kampagnen im Netz unterstützt werden. Verglichen mit anderen Finanzierungswegen bietet Crowdfunding bei der Finanzierungsfrage am meisten Raum für Kreativität und ist ein interessanter Ansatz für jene Projekte freier Künstler, die im klassischen Kulturbetrieb häufig eher geringe Chancen auf Unterstützung und Förderung hätten.

Und so funktioniert „kulturMut“

Kulturschaffende, Studierende, Absolventen und professionelle Kulturinstitutionen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, die sich dem Urteil der Crowd stellen wollen, können sich vom 1. September 2016 bis zum 30. September 2016 unter www.startnext.com/pages/kulturmut für eine Teilnahme bewerben. Durch kostenlose Workshops und die Beratung von Startnext erhalten die Bewerber die Chance, ihre Projektideen im Internet optimal zu präsentieren. Mitte Januar 2017 beginnt die vierwöchige Finanzierungsphase und damit das Crowdfunding für die einzelnen Projekte. Gleichzeitig wird durch den Crowdfunding-Prozess und die Beteiligung der Internet-Öffentlichkeit über die Verteilung der Preisgelder entschieden. Die Bewerber, die beim Crowdfunding am erfolgreichsten waren, ihr Finanzierungsziel aber nicht ganz erreichen konnten, erhalten den noch fehlenden Betrag als Preisgeld der Stiftung und des Kulturfonds. Das geschieht in der Rangfolge der Projekte – also nach dem Votum der Crowd – bis der Fördertopf aufgebraucht ist.

Gemeinsam entscheiden. Gemeinsam fördern.
Kultur stärken.   

                       

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