Interesse an Partnerschaftsinitiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain zur Kulturvermittlung in der Region ungebrochen groß

Auch für das Schuljahr 2016/2017 ist der Andrang ungebrochen groß: Insgesamt 21 Anträge gingen beim Kulturfonds Frankfurt RheinMain für KUNSTVOLL und damit auf Förderung von gemeinsamen kulturellen Bildungsprojekten zwischen Kultureinrichtungen und Schulen ein. Auffällig ist, dass viele der Kulturinstitutionen, die sich für die bereits vierte Runde von KUNSTVOLL angemeldet haben, keine „Neulinge“ sind. Auch bei den Schulen haben über die Hälfte der Antragssteller schon einmal an KUNSTVOLL teilgenommen. „KUNSTVOLL hat sich als erfolgreiches Projekt für Kulturvermittlung in der Region Frankfurt-Rhein-Main einen Namen gemacht und etabliert. In den vergangenen drei Jahren ist so ein wichtiges und lebendiges Netzwerk zwischen Kulturschaffenden, Pädagogen, Förderern, Jugendlichen und Kindern entstanden, das auf fortwährendem Dialog beruht“, erklärt der Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Helmut Müller, die große Beliebtheit des Projekts.

Dass KUNSTVOLL von den Schulen und Kultureinrichtungen in den Trägerstädten und ‑kreisen des Kulturfonds gut angenommen wird, zeige sich auch darin, dass die Projektpartnerschaften sichbunt gemischt aus Darmstadt, Frankfurt am Main, Hanau, Wiesbaden sowie dem Hochtaunus- und dem Main-Taunus-Kreis zusammengefunden hätten und zahlreiche Schulformen vertreten seien, so Müller weiter: „Mit KUNSTVOLL erreichen wir alle, die Kinder und Jugendliche – ganz unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund – für Kunst und Kultur begeistern wollen. Und die sind wirklich kreativ und motiviert. Denn – so viel kann ich bereits verraten – die aktuellen Projektanträgen zeichnen sich durch beeindruckend innovative Ideen aus.“

Welche Partnerschaften vom Kulturfonds im kommenden Schuljahr mit einer Fördersumme von bis zu 15.000 Euro letztlich unterstützt werden, entscheidet eine Expertenjury Anfang Juli – bestehend aus Steffen Bücher (Hessisches Kultusministerium), Frank Rohde (Schauspiel Köln), Dr. Aslak Petersen (Crespo Foundation) sowie Albert Zetzsche (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst). Die Entscheidung wird im Anschluss veröffentlicht.