Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr und Stadtrat Rüdiger Wiechers für die Stadt Bad Vilbel und für den Kulturfonds Frankfurt RheinMain der Vorsitzende des Kulturausschusses, Staatssekretär Ingmar Jung, und der Geschäftsführer, Dr. Helmut Müller, haben heute im Rathaus von Bad Vilbel eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Von der Kooperation zwischen Stadt und Fonds versprechen sich beide Seiten eine starke Zusammenarbeit zugunsten von Kunst und Kultur sowie den weiteren Ausbau des kulturellen Lebens in Bad Vilbel und der gesamten Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main. Zudem wird die Stadt auf Basis der Vereinbarung zukünftig von der finanziellen Förderung verschiedener Kulturprojekte mit großer Strahlkraft durch den Fonds profitieren.

„Der Abschluss der Kooperationsvereinbarung mit Bad Vilbel steht beispielhaft für die dank des Fonds zunehmende kulturelle Zusammenarbeit und Vernetzung in der gesamten Rhein-Main-Region“, freuen sich Jung und Müller über die Unterzeichnung des Kontraktes und ergänzen: „Wir sind uns sicher, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten fruchtbar sein wird“. Für den Kulturfonds bedeute dieser Schritt eine willkommene werthaltige Ergänzung seines Einzugsbereiches mit einer Stadt im Wetterauskreis, in der die Kultur traditionell groß geschrieben werde.

Die Stadt Bad Vilbel, in der die Kulturförderung nicht nur dank der angesehenen Burgfestspiele einen hohen Stellenwert hat, bekräftigt mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ihren Willen, als zentraler Akteur die Metropolregion noch stärker kulturell mitzugestalten. Bürgermeister Dr. Stöhr und Stadtrat Wiechers sind ebenfalls vom Nutzen der Kooperationsvereinbarung für Bad Vilbel überzeugt: „Der enge und vertrauensvolle Austausch mit dem Fonds im Vorfeld des heutigen Abschlusses hat uns darin bestärkt, die Zusammenarbeit zu suchen. Wir sind uns sicher, dass die Stadt von der Förderung stark profitieren wird und wir langfristig die Stahlkraft der Burgfestspiele, aber auch zahlreicher weiterer Bad Vilbeler Kulturprojekte und -veranstaltungen stärken können.“

So erhofft sich die Stadt nicht nur eine bessere kulturelle Vernetzung in der Rhein-Main-Region und neue Impulse für die Burgfestspiele, sondern plant auch die theaterpädagogische Förderung und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszuweiten.

Die Kooperationsvereinbarung sieht – wie seinerzeit auch bei der Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau – vor, dass die Stadt zunächst für eine Laufzeit von drei Jahren jährlich zwei Euro pro Einwohner an den Kulturfonds Frankfurt RheinMain zahlt, derzeit also rund 65.000 Euro pro Jahr. Inzwischen ist Hanau Gesellschafter des Fonds geworden. Durch die Kooperation erhält Bad Vilbel Mitspracherecht in den Gremien des Kulturfonds. In den drei Jahren soll sich herausstellen, ob die Mitgliedschaft von beiderseitigem Nutzen ist. Bad Vilbel könnte dann ggf. die Aufnahme in den Kulturfonds Frankfurt RheinMain beantragen und würde entsprechend neben dem Land Hessen, den Städten Darmstadt, Frankfurt, Hanau und Wiesbaden sowie dem Main-Taunus- und dem Hochtaunuskreis Gesellschafter des Kulturfonds Frankfurt RheinMain. Aktuell zahlen die Städte jeweils zwei Euro pro Bürger und Jahr für ihre Beteiligung am Kulturfonds ein, für die Kreise gilt ein Satz von 1,60 Euro pro Bürger und Jahr; der Fonds gewinnt zusätzlich an Durchschlagskraft, da das Land Hessen jeden kommunalen Euro verdoppelt.

 

UnterzeichnungKooperationsvereinbarung

Stadt Bad Vilbel und Kulturfonds Frankfurt RheinMain freuen sich über die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung (v.l.n.r: Dr. Helmut Müller (Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain), Dr. Thomas Stöhr (Bürgermeister der Stadt Bad Vilbel), Staatssekretär Ingmar Jung (Vorsitzender des Kulturausschusses des Kulturfonds) und Rüdiger Wiechers (Stadtrat Bad Vilbel)), Foto: Stadt Bad Vilbel