Kulturfonds Frankfurt RheinMain geht im Schuljahr 2015/2016 mit seinem erfolgreichen Jugendprojekt in die dritte Runde

Bereits zum dritten Mal ruft der Kulturfonds Frankfurt RheinMain Schulen und Kultureinrichtungen aus der Rhein-Main-Region auf, sich für die Förderung von kulturellen Bildungsprojekten zu bewerben. „Auch im Schuljahr 2015/2016 wollen wir den Jugendlichen mit KUNSTVOLL einen kreativen Zugang zur Kunst im Schulalltag ermöglichen. Nach dem Erfolg der letzten beiden Projektrunden von KUNSTVOLL freuen wir uns, dass wir wiederum Schülern und professionellen Künstlern sowie Kunstpädagogen die Chance bieten können, mit finanzieller Unterstützung des Kulturfonds auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten“, erklärt der Geschäftsführer des Kulturfonds, Dr. Helmut Müller.

Bei KUNSTVOLL gestalten Schülerinnen und Schüler im Verlauf eines Schuljahres gemeinsam mit Künstlern und Kunstvermittlern ein Projekt, das sie bis zu den Sommerferien 2016 präsentieren: Gemeinsam werden in einer Werkstatt-Situation Theaterstücke entwickelt, Ausstellungen konzipiert oder musikalische Werke komponiert – sowohl Thema als auch Form des Projekts werden von den Kulturpartnern frei gewählt und der Kreativität keine Grenzen gesetzt, so dass die Jugendlichen ungeahnte Fähigkeiten entdecken können.

Bereits über 30 Kooperationen gefördert

Gestartet im Herbst 2013 steht KUNSTVOLL für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Künstlern und Schülern. Für das laufende Schuljahr stellt der Fonds für die Kooperationen 200.000 Euro zur Verfügung. Diese Summe erhöht sich außerdem um Mittel Dritter, so dass erfreulicherweise mehr Projekte als geplant realisiert werden können. Seit Beginn von KUNSTVOLL wurden über 30 Kooperationen zwischen Kultureinrichtungen und Schulen aus den Trägerstädten und -kreisen des Fonds ermöglicht. „Die bisherigen beiden Projektjahre haben deutlich bewiesen, welch großen Mehrwert die Teilnahme an KUNSTVOLL für alle Beteiligten hat - sei es für die Schüler, Lehrer, Künstler und Kunstpädagogen, aber auch die Familien und Freunde, die zu den Abschlusspräsentationen kommen und begeistert sind“, betont Müller.

Maximilian Gärtner, Leiter der Musikschule Bad Soden, die aktuell mit der Sankt Angela Schule Königstein an KUNSTVOLL teilnimmt, ist von dem kulturellen Bildungsprojekt überzeugt: „Eine Teilnahme an KUNSTVOLL ist für kulturelle Einrichtungen jeder Größe unbedingt empfehlenswert, da sich gemeinsam mit den Partnerschulen ungeahnte Projekte verwirklichen lassen, von deren Umsetzung alle Beteiligten sowie das Umfeld nachhaltig profitieren.“ Dieser Meinung pflichtet Museumspädagogin Astrid Lembcke-Thiel von der Abteilung Bildung und Vermittlung des Hessischen Landesmuseum für Kunst und Kultur in Wiesbaden bei. Das Haus ist in diesem Jahr zusammen mit der Louise-Schroeder-Schule mit von der Partie und steht kurz vor der Ergebnispräsentation des „Dresscode-Museum“: „Gerade für besondere Projekte braucht man starke Partner! Solche Netzwerkverbindungen lassen sich über ein Projekt, das vom Kulturfonds mitgetragen wird, noch intensiver erleben. Die besondere Energie, die bei solchen Aktivitäten ausgetauscht wird - und zwar in alle Richtungen, vom Fonds zu den Institutionen bis zu den Schülern - beflügelt weit über das Projekt hinaus.“

Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 13. Mai 2015

Noch bis zum 13. Mai 2015 können Kultureinrichtungen und Schulen gemeinsam einen Antrag auf eine Förderung von bis zu 15.000 Euro stellen.Der Kulturfonds lädt ab sofort alle allgemeinbildenden Schulen (ab Sekundarstufe I und II) sowie Kultureinrichtungen aus den Städten Darmstadt, Frankfurt und Hanau, dem Hochtaunuskreis, dem Main-Taunus-Kreis und der Landeshauptstadt Wiesbaden dazu ein, sich für die anstehende dritte Runde von KUNSTVOLL zu bewerben. „Wir laden auch für das kommende Schuljahr ausdrücklich alle Interessierten aus den unterschiedlichen Schulformen und Kunstsparten ein, sich mit ihren Ideen für KUNSTVOLL zu bewerben!“, stellt Müller heraus. So sind auch die Teilnehmer der ersten beiden Förderrunden eingeladen, sich wieder mit neuen Projekten zu bewerben. Vorkenntnisse oder Erfahrungen sind hilfreich, jedoch keine notwendige Voraussetzung.

Schulen, die sich bewerben möchten, aber keinen Kulturpartner finden, unterstützt der Kulturfonds bei der Suche: So werden auf der Homepage des Kulturfonds Kultureinrichtungen gelistet, die Interesse an einer Partnerschaft für KUNSTVOLL besitzen. Gerne steht der Fonds auch für eine weitergehende Suche zur Verfügung. Dieses Angebot richtet sich auch an Kultureinrichtungen – sie können sich innerhalb der Bewerbungsfrist auf diese Internetseite setzen lassen oder in einem persönlichen Gespräch mit dem Fonds auf die Suche nach einem schulischen Partner gehen.

Anträge und Fragen sind zu richten an

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH
z. H. Claudia Oberschäfer
Ludwig-Erhard-Anlage 1–5, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe
Tel 06172/999 4695
Mail: c.oberschaefer@kulturfonds-frm.de
www.kulturfonds-frm.de/kunstvoll

Zum Programm KUNSTVOLL

Der Kulturfonds führt das Pilotprojekt gemeinsam unter großzügiger Beteiligung seiner Partner durch, die sich bereits für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kunst einsetzen. Dazu zählen die Deutsche Vermögensberatung AG DVAG (Frankfurt am Main), Fresenius SE&Co.KGaA (Bad Homburg vor der Höhe), die Mainova AG (Frankfurt am Main) sowie die Stiftung Polytechnische Gesellschaft (Frankfurt am Main).

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Lisa von Zobeltitz
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