Kulturfonds Frankfurt RheinMain ermöglicht starke Ausweitung der „Blickachsen 8“

Die Rhein-Main-Region wird während der Sommermonate zum einzigartigen Skulpturenpark. Großinstallationen von herausragenden internationalen Künstlern, eingebunden in reizvolle Landschaftsarchitektur, schaffen zwischen Darmstadt und dem Hochtaunuskreis ein Kulturereignis von hoher Anziehungskraft.

In dieser Weiträumigkeit möglich macht der Kulturfonds Frankfurt RheinMain das Kunsthighlight im öffentlichen Raum. Im Auftrag des Kulturfonds wird die traditionsreiche Aus­stellung „Blickachsen“, die seit 1997 alle zwei Jahre in Bad Homburg stattfindet, auf vier Städte ausgeweitet. „Blickachsen 8“ versammeln vom 22. Mai bis 3. Oktober 2011 Außen­raumskulpturen und Installationen am zentralen Standort im Bad Homburger Kur- und Schlosspark sowie in Darmstadt, Eschborn und Frankfurt am Main.

Professor Dr. Herbert Beck, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain erläutert: „Die ‚Blickachsen’ gehören zum Besten, was wir in Deutschland in puncto Skulpturen im Freien haben. Zu fördern, dass solche Spitzenpositionen noch stärker wahrgenommen werden, ist eine unserer wesentlichen Aufgaben – zum Kunstgenuss der vielen Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Wir sind sicher: sie werden begeistert sein.“

Über die Hälfte der rund 65 Werke von insgesamt 25 an der Skulpturenschau beteiligten Künstlerinnen und Künstlern verlängert mit umfangreichen Ausstellungsteilen symbolisch die Blickachsen in die Region. Darunter befinden sich berühmte Namen aus Europa und Übersee.

Unter dem Titel „Blickachsen 8 RheinMain“ werden in der Kunsthalle Darmstadt sowie in der Stadtkirche neue Werke des Briten David Nash gezeigt. In Eschborn stehen im Camp-Phönix-Park Arbeiten von Nigel Hall, der ebenfalls in England beheimatet ist. Dietrich Klinge aus Heiligenstadt ist im Skulpturenpark Niederhöchstadt vertreten.

In Frankfurt werden 25 Großskulpturen von der Polin Magdalena Abakanowicz, dem
Japaner Masayuki Koorida und dem Franzosen Bernar Venet auf dem Campus Westend
der Goethe-Universität ausgestellt – und eine Venet-Arbeit auf dem Campus Riedberg.

In einem Europa der Regionen will der Kulturfonds Frankfurt RheinMain die Region als hervorragenden Ort von Kunst und Kultur stärken und sein eigenständiges Profil im inter­nationalen Vergleich markieren. Mit diesem Ziel werden die kulturellen Aktivitäten der Region enger zusammengeführt und neue Kulturprojekte mit nationaler und internationaler Ausstrahlung gefördert.

Als Gesellschafter des Kulturfonds fungieren neben dem Land Hessen derzeit der Hochtaunuskreis, der Main-Taunus-Kreis sowie die Städte Darmstadt und Frankfurt, die dem Fonds jährlich 2 Euro pro Einwohner zuführen. Dieser Betrag wird vom Land Hessen verdoppelt.

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