Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Landrat des Hochtaunuskreises Ulrich Krebs, hat angekündigt, dass sich die Gesellschafter, die Vorsitzenden des Kuratoriums und die Geschäftsführung bei der anstehenden Klausurberatung mit dem heute veröffentlichten Papier des Landrates des Main-Taunus-Kreises M. Cyriax beschäftigen werden. Zugleich warnte er davor, die Arbeit des Kulturfonds zu zerreden. „Der Kulturfonds hat inzwischen großartige Projekte in der gesamten Rhein-Main-Region initiiert. Seine Arbeit wird mittlerweile auch von einstigen Skeptikern anerkannt und sollte nicht in Abrede gestellt werden. Hierfür spricht auch das aktive Interesse weiterer Gebietskörperschaften, dem Fonds beizutreten.“ erklärte Krebs zugleich im Namen der weiteren Gesellschafter – Hessen sowie den Städten Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden. Als Beispiel für Erfolg und Ansehen des Fonds verwies er auf die Äußerung des Deutschen Chorverbands, der kürzlich über 2o ooo Sänger nach Frankfurt und in die Region geführt hat: „Ich wünschte, wir hätten eine so segensreiche Einrichtung wie den Kulturfonds auch für Berlin – Brandenburg.“

Die Zusammenarbeit mit der KulturRegion entwickele sich durchaus positiv, weshalb ein Begriff wie „Torso“ mit Blick auf die Kulturförderung im Rhein-Main-Gebiet unangemessen sei. Grade weil die Zusammenarbeit in der und für die Region ein zartes Pflänzchen sei, sei man gut beraten, mit Feldern, auf denen sie ausgezeichnet funktioniere (RMV) oder sich gut entwickle (Kultur-Fonds), behutsam umzugehen.

Krebs verwies darauf, dass es seit jeher Anliegen der Gesellschafter des Fonds sei, KulturRegion und Kulturfonds eng miteinander zu verzahnen. „Dies umfasst auch die Option einer gesellschaftsrechtlichen Vereinigung.“ erklärt er als Vorsitzender der Gesellschafter. Dazu gehöre aber auch eine angemessene finanzielle Ausstattung für die regionale Kulturarbeit. Auch hierzu stünden die Gesellschafter in stetigem Gespräch.

Die für den Kulturfonds Verantwortlichen werden sich, so Krebs, in der geplanten Klausurtagung konstruktiv mit dem weiteren Kurs und den weiteren Projekten des Fonds beschäftigen. „Nichts ist so gut, dass es nicht auch noch besser werden kann. Selbstverständlich werden wir uns konstruktiv mit dem Papier befassen“ resümierte Krebs.

Dr. Albrecht von Kalnein
Geschäftsführung
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