Landrat Krebs und Oberbürgermeister Kaminsky unterzeichnen das Kooperationsabkommen.

Die Brüder-Grimm Stadt Hanau und der Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main intensivieren ihre bisherige Zusammenarbeit. Oberbürgermeister der Stadt Hanau Claus Kaminsky und Landrat Krebs, Vorsitzender des Kulturausschusses des Kulturfonds haben soeben ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, das die Zusammenarbeit zugunsten von Kunst und Kultur sowie den weiteren Ausbau der Metropolregion ab sofort ermöglicht. Im nächsten Schritt wird die Aufnahme Hanaus als Gesellschafter folgen.

Die Grundlage hierfür bilden der einstimmige Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 25. Juni 2012, dem Kulturfonds beizutreten, sowie dessen Klausurberatung im August des Jahres. Der Beitritt Hanaus tritt rückwirkend zum 1. Juli 2012 in Kraft.

Für den Kulturfonds bedeutet dieser Schritt eine hochwillkommene Ergänzung seiner Fördertätigkeit, die im Rahmen des Schwerpunktes „Phänomen Expressionismus“ bereits über das Werk Paul Hindemith z. B. sowie über den „Impuls Romantik“ klare Verbindungslinien gezogen hat. Die Stadt Hanau bekräftigt mit dem Beitritt zum Kulturfonds ihren Willen, als zentraler Akteur bei der Ausgestaltung der Metropolregion Frankfurt RheinMain mitzuwirken. Beide Partner verbindet die Überzeugung, dass für die Wahrnehmung der Region kulturelle Strahlkraft von zentraler Bedeutung ist.

Beide Partner haben bereits im Rahmen der „Via Brentano“ zusammengearbeitet, die der Kulturfonds und die KulturRegion Frankfurt RheinMain gemeinsam tragen. Am 26. Oktober macht sie mit einer szenischen Lesung von Brüder Grimm-Märchen („Grimms grimmig“) erneut in Hanau Station.

Der 2007 gegründete gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain wird von den Städten Frankfurt am Main, Darmstadt und Wiesbaden; dem Main-Taunus- und dem Hochtaunuskreis sowie dem Land Hessen getragen. Hanau wirkt zunächst in Form eines Kooperationsabkommens mit. Bislang konnten somit Projekte von nationaler und internationaler Bedeutung mit über 22 Millionen Euro gefördert werden.

Vorsitz des Kulturausschusses: Landrat Ulrich Krebs (Hochtaunuskreis)
Vorsitz des Kuratoriums: Staatsministerin a. D. Ruth Wagner
Geschäftsführung: Dr. Albrecht von Kalnein

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe

Geschäftsführung: Dr. Albrecht von Kalnein
Für die Presse: Mediakontakt Laumer . Alexandra Klusmann . Tel +49.6421.69009-13

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