Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain begeht am 20. Dezember 2012 den fünften Jahrestag seit seiner Gründung. Insgesamt 26 Mio. € an Fördermitteln hat er bislang für Kunst- und Kultur-Projekte nationalen und internationalen Ranges und zugunsten der Stärkung der Metropolregion Frankfurt RheinMain bewilligen können. Mit Themenschwerpunkten wie „Phänomen Expressionismus“, „Impuls Romantik“ und „Transformator der Moderne“ hat der Fonds schon in fünf Jahren ganz wesentlich zum Selbstverständnis, Zusammenhalt und zum Profil des Kulturraum Rhein/Main beigetragen, wie der Landrat des Hochtaunuskreises und derzeitige Vorsitzende des Kulturausschusses, Ulrich Krebs, heute feststellte.

Den Kulturfonds tragen das Land Hessen, die Städte Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Hanau, der Main-Taunus- sowie der Hochtaunuskreis. Der Kulturfonds speist sich aus Haushaltsmitteln der Gesellschafter; damit wird er letztlich von Steuerzahlern getragen. Landrat Krebs nahm den fünften Jahrestag zum Anlass, den Bürgerinnen und Bürgern zu danken: „Die Kraft des Kulturfonds verdankt sich den Bürgerinnen und Bürger unseres Einzugsbereichs. Wir setzen uns umso bewusster dafür ein, unser Rhein-Main-Gebiet lebenswert zu machen und voranzubringen – durch Vernetzung und Kooperation, durch attraktive Kulturangebote und durch internationale Strahlkraft.“

Der Vorsitzende und für die Geschäftsführung, Dr. Albrecht von Kalnein, benannten zugleich Ziele der nächsten Arbeitsphase des Kulturfonds:

  • „Wachstum“: Der Kreis der Gesellschafter, der inzwischen um Wiesbaden und Hanau gewachsen ist, sollte sich noch erweitern. Wir sind optimistisch, dass immer mehr Kommu-nalpolitiker erkennen, welche Chancen sich dank des Kulturfonds bieten.
  • „Engagement der Wirtschaft“: Der Kulturfonds wird sich verstärkt dafür einsetzen, für einzelne Projekte zusätzliche Ressourcen über Unternehmen und Stiftungen zu gewinnen. Auftrag und Ziele des Kulturfonds – die internationale Strahlkraft der Metropolregion zu
    verstärken – sind zugleich Anliegen, die Firmen und die IHK besonders vernehmlich fordern. Der Kulturfonds fühlt sich durch die im Sommer 2012 etablierte Kooperation mit der IHK (der erste Kulturbarometer) in diesem Ziel ermutigt.
  • „Kulturförderung aus einem Guss“: Die Zusammenarbeit zwischen Kulturfonds und KulturRegion, die mit der „Via Brentano“ einen guten Anfang genommen hat, soll strategisch und systematisch ausgebaut werden. Dabei geht es vorrangig um attraktive Projekte und bürgernahe Ergebnisse, nicht um Kompetenzen und Strukturen.

Der Kulturfonds hat davon abgesehen, den Jahrestag mit einer eigenen aufwendigen Veranstaltung zu begehen. Er hat stattdessen eine Förderinitiative für junge Menschen initiiert, die „Kultur – Partnerschaften“. Diese setzen auf Tandems zwischen je einer führenden Kultureinrichtung aus unserer Region und einer Schule. Dadurch sollen die Institutionen in ihrer kulturpädagogischen Arbeit unterstützt, vor allem aber jungen Menschen des Rhein-Main-Raums zusätzliche Chancen durch direkte Begegnung mit Musik und Kunst eröffnet werden.

Vorsitz des Kulturausschusses: Landrat Ulrich Krebs (Hochtaunuskreis)
Vorsitz des Kuratoriums: Staatsministerin a. D. Ruth Wagner

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe
Geschäftsführung: Dr. Albrecht von Kalnein

Für die Presse, Kulturfonds Frankfurt RheinMain:
Mediakontakt Laumer . Alexandra Klusmann . Tel +49.6421.69009-13 .

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