Die Idee
Kultur schafft Freiräume und erschließt neue Welten, für den einzelnen wie für unsere Gesellschaft. Diese alte Erkenntnis gilt allemal für junge Menschen. Sie stehen im Mittelpunkt der neuen Programminitiative, die der Kulturfonds anlässlich seines fünften Jahrestags eingerichtet hat. Das Programm lädt dazu ein, Tandems zwischen führenden Kultureinrichtungen und engagierten Schulen aus Frankfurt RheinMain zu bilden. Im Mittelpunkt der Initiative stehen zunächst die Sparten Musik und Theater.

Die Partner
Der Kulturfonds führt das Projekt gemeinsam mit drei initiativkräftigen Partnern durch, die sich ihrerseits für die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kunst sowie die Ausformung der Metropolregion Frankfurt RheinMain einsetzen:

  • Close Brother Seydler Bank AG, Frankfurt am Main
  • Crespo Foundation, Frankfurt am Main
  • Evonik Industries AG, Hanau.

Zielgruppen
Das Programm wendet sich im Pilotjahr 2013/14 zugleich an Frankfurter Kultureinrichtungen der Sparten Musik und Theater, die im Regelfall Förderpartner des Kulturfonds sind, sowie an Schulen (Sek I und II) der Gebietskörperschaften, die den Kulturfonds tragen – Darmstadt, Frankfurt, Hanau, Wiesbaden, Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis. Die Projekte sollen im Sinne der Metropolregion grundsätzlich grenzüberschreitend ansetzen, also Tandems aus zwei Gebietskörperschaften des Kulturfonds zusammenführen. Eine Liste der Förderpartner liegt bereit.

Projekte
Für das Schuljahr 2013/14 stehen elf Förderungen bzw. Auszeichnungen zu maximal 15.000 Euro für Tandem-Projekte im Bereich Musik oder Theater bereit, die von jeweils einer Kultureinrichtung und einer Schule (bzw. einer freien Institution für Schüler des entsprechenden Alters) gemeinsam realisiert werden. Themen und Formen der Projekte stehen frei.

Ein Beispiel: Das Projekt „response“ der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst führt junge Komponisten und Schulen bzw. Lerngruppen zusammen, um vor Ort im Rahmen des regulären Musikunterrichtes eigene Musikstücke zu kreieren und aufzuführen – spielerisch, lebensnah und kunstvoll zugleich.

Die Jury
Auswahl und Entscheidungen über die Projektanträge liegen in der Hand einer Experten-Jury mit:

  • Angela Federspiel, Hessisches Kultusministerium
  • Barbara Mundel, Intendantin des Theater Freiburg
  • Dr. Katharina Uhsadel, Stiftung Polytechnische Gesellschaft
  • Albert Zetzsche, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

sowie Dr. Aslak Petersen / Crespo Foundation, Dr. Gerhard Haubrich / Evonik Industries AG, René Parmantier / Close Brothers Seydler AG und Dr. Albrecht v. Kalnein / Kulturfonds (jeweils ohne Stimme).

Zu den Prüfkriterien zählen Potential und Strahlkraft des geplanten künstlerischen Projektes, Art und Grad der Einbettung in das Curriculum bzw. pädagogische Rückbindung an die Schule(n), zu erwartende Bestandskraft des Vorhabens.

Das Verfahren
Anträge auf Projektförderung sind an den Kulturfonds bis 1. Juli 2013 (Poststempel) in Papierform zu richten. Sie sollten von den Leitern beider beteiligten Einrichtungen unterzeichnet sein und enthalten:

  • eine Projektskizze (maximal zwei Seiten DIN A4),
  • ein Kurzporträt der Schule, bzw. bei freien Institutionen kultureller Bildung der betreffenden Schülergruppe, mit Referenzen zu Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten,
  • einen Kosten- und Finanzierungsplan (1 Seite).

Die Entscheidungen über die Projektanträge werden bis Ende August 2013 getroffen und den Schulen bzw. Projektträgern Anfang September mitgeteilt.

Dank der Zuwendungen seiner Gesellschafter hat der Kulturfonds bislang rund 25 Millionen Euro zugunsten von national und international strahlkräftigen Projekten aufgebracht. Den Kulturfonds tragen das Land Hessen; Frankfurt am Main, Darmstadt, Wiesbaden, Hanau; der Main-Taunus- sowie der Hochtaunuskreis.

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe
Vorsitz des Kulturausschusses: Landrat Ulrich Krebs (Hochtaunuskreis)
Vorsitz des Kuratoriums: Staatsministerin a. D. Ruth Wagner
Geschäftsführung: Dr. Albrecht von Kalnein

Presse Kulturfonds Frankfurt RheinMain:
Mediakontakt Laumer . Alexandra Klusmann . Tel +49.6421.69009-13

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