Mit einer hohen Teilnehmerzahl hat der Kulturfonds Frankfurt RheinMain ein Symposium zum Schul-Kultur-Projekt „kunstvoll“ in Hofheim am Taunus veranstaltet.

Im gut gefüllten Plenarsaal des Landratsamts des Main-Taunus-Kreises, in dem das Symposium abgehalten wurde, tauschten sich fast 200 Pädagogen, Kulturvermittler und Vertreter von privaten und öffentlichen Förderinstitutionen über das Thema Kulturvermittlung aus.

„Unser Ziel, einerseits den Kontakt zwischen denen zu fördern, die schon Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Projekten der kulturellen Bildung haben und andererseits jene zu unterstützen, die sich dieser Aufgabe künftig widmen wollen, konnten wir im Laufe des Tages zur Zufriedenheit aller erreichen. Die Beteiligung und der Zuspruch zum Symposium waren großartig und haben all unsere Erwartungen übertroffen“, so Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der hinzufügte: „Es ist schön, dass das Symposium einen so guten Anklang gefunden hat und wir damit nicht nur zur wachsenden Vernetzung in der Region beitragen konnten, sondern auch einen Beitrag dazu leisten können, dass alle Jugendliche – unabhängig von ihrem familiären und sozialen Hintergrund – Zugang zur Kultur haben können.“ Über die Notwendigkeit eines solchen Zugangs bestand von Anfang an Einigkeit unter den Akteuren verschiedenster Profession.

Kultur bereichert den Schulunterricht
Im Verlauf des Symposiums diskutierten die zahlreichen Gäste, darunter allein rund 40 Lehrer und Lehrerinnen, hingegen intensiv, wie Projekte zur kulturellen Bildung in den normalen Schul- und Lernalltag implementiert werden können. Dass kulturelle Vermittlung auf verschiedenste Art erfolgen kann und es nicht nur den einen vorgezeichneten Weg gibt, verdeutlichte insbesondere die Info-Börse, in der die vielfältigen Aktivitäten aus der Region Frankfurt RheinMain vorgestellt wurden. In drei Workshops zu den Themen „Theatrale Methoden im Fach Mathematik“, „Kulturelle Projekte in den Schulalltag einführen“ sowie „Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Pädagogen in der kulturellen Bildung“ sammelten die Anwesenden neue Impulse.

Zur Einstimmung auf die vielfältigen Aktivitäten des Tages lauschten die Zuhörer der Projektleiterin „Kinder zum Olymp“, Dr. Margarete Schweizer (Kulturstiftung der Länder), die in Ihrem Impulsvortrag über das Thema „Kulturvermittlung – Wo stehen wir? Wo geht es hin?“ referierte. Zuvor hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich mithilfe filmischer Impressionen von Otmar Hitzelberger über fünf „kunstvoll“-Projekte ein lebendiges Bild der kulturellen Bildungsvermittlung zu machen. Im Anschluss zeigte „Der brave Mädchenchor“ der Heinrich-von-Kleist-Schule aus Eschborn dem Publikum mit der Präsentation seines Response-Musikstückes „Unerwartet: HKMB“, wie erfolgreich kulturelle Projekte an Schulen mithilfe des Kulturfonds RheinMain und im Rahmen von „kunstvoll“ entstehen und umgesetzt werden können.

Bildung und Kultur auch in der Zukunft „kunstvoll“ verbinden
„Dank des herausragenden Engagements aller Beteiligten war das Symposium für den Kulturfonds eine große Bereicherung und ein voller Erfolg. In den Gesprächsrunden und vor allem in der abschließenden Podiumsdiskussion mit der Vorsitzenden des Kuratoriums des Kulturfonds, Staatsminsterin a.D. Ruth Wagner, Angela Federspiel als Vertreterin des Kultusministeriums, Dr. Volker Rattemeyer von der Kulturinitiative RheinMain und Dr. Roland Kaehlbrandt von der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt am Main bekamen wir Anregungen, die wir künftig auch in die Gestaltung des Projekts „kunstvoll“ einfließen lassen“, resümierte Dr. Helmut Müller.

Mit dem Projekt „kunstvoll“ bringt der Kulturfonds seit Beginn dieses Schuljahrs die Kunst buchstäblich in die Schule. Mit dem Ziel, neue pädagogische Wege in der künstlerisch-kreativen Wissensvermittlung zu begehen, werden in Kooperation mit professionellen Künstlern und Kultureinrichtungen Schüler in verschiedenen Projekten rund um Musik, Theater und Tanz kreativ tätig und haben die Chance, ihre Projekte in einer abschließenden Präsentation vor den Sommerferien vorzuführen.

Umfassende Dokumentation des Symposiums online abrufbar
Interessierte können bald eine ausführliche Dokumentation über das Symposium auf der Internetseite des Kulturfonds unter http://kulturfonds-frm.de/kunst-voll/symposium einsehen und somit an den Impressionen und Workshops des Symposiums teilhaben.


 

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain wurde im Jahr 2007 auf Initiative der Hessischen Landesregierung als GmbH mit Sitz in Bad Homburg gegründet. Hauptaufgabe des Kulturfonds ist es, die Metropolregion Frankfurt RheinMain durch kulturelle Zusammenarbeit besser zu vernetzen, die Attraktivität zu stärken sowie die kunst- und kulturgeschichtliche Tradition der Region zu dokumentieren. Der Fonds fördert neben regionalen vor allem auch Kulturprojekte mit nationaler und internationaler Strahlkraft. Dank der Zuwendungen seiner Gesellschafter konnte er bislang rund 32 Mio. Euro Fördermittel bereitstellen.


 

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe
Vorsitz des Kulturausschusses: Oberbürgermeister Jochen Partsch (Darmstadt)
Vorsitz des Kuratoriums: Staatsministerin a. D. Ruth Wagner
Geschäftsführung: Dr. Helmut Müller
Kuratorin und stellv. Geschäftsführerin: Dr. Julia Cloot

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