19 vielversprechende Kulturpartnerschaften können sich auf Unterstützung durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain freuen.

Auch im kommenden Schuljahr 2014/2015 unterstützt der Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen seines Jugendprogramms „kunstvoll“ wieder spannende und vielversprechende Kulturpartnerschaften zwischen 19 Schulen und 18 Kultureinrichtungen im Rhein-Main-Gebiet. Insgesamt schüttet der Fonds eine Gesamtfördersumme von rund 160.000 Euro an 19 ausgewählte Projekte aus. „kunstvoll“ – das bedeutet Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ zwischen professionellen Künstlern und Schülern mit dem Ziel, im Verlauf eines ganzen Schuljahres an der Gestaltung eines Projektes zu arbeiten und es vor den Sommerferien 2015 zu präsentieren. Bereits zum zweiten Mal hatte der Kulturfonds Schulen und Kultureinrichtungen aus der Region aufgerufen, Anträge zur Förderung von kulturellen Gemeinschaftsprojekten zu stellen. „Auch im kommenden Schuljahr wollen wir mit ‚kunstvoll‘ zeigen, dass Schule der Ort sein kann, am dem mehr vermittelt wird als nur der vorgegebene Schulstoff. Wir freuen uns, auch 2014/2015 Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen – ganz unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund“, sagte der Vorsitzende des Kulturausschusses des Kulturfonds, Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Verdreifachung der Anträge spiegelt den Erfolg von „kunstvoll“ wider
Bis zum Ende der Antragsfrist am 30. Mai 2014 gingen von 28 verschiedenen Schulen und Kultureinrichtungen insgesamt 33 gemeinsame Anträge beim Kulturfonds ein, einige Partner präsentierten sich sogar mit mehreren Projekten. Im Vergleich zum Pilotjahr 2013/2014 entspricht dies einer Verdreifachung der Anträge. Der Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, Dr. Helmut Müller, zeigte sich nicht nur von der Anzahl begeistert: „Das große Interesse an ‚kunstvoll‘ bestätigt uns in unserer Arbeit und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um Kunst und Kultur noch mehr in die Schule und zu den Kindern und Jugendlichen zu bringen. Die Vielzahl der Anträge, vor allem aber ihre Inhalte zeugen von einer beeindruckenden Kreativität der Schulen und Kulturinstitutionen, die wir nur zu gerne unterstützen.“

Unter den Antragstellern waren nicht nur alle Schulformen, sondern auch alle Kunstsparten vertreten. So wurden Projektvorschläge rund um Theater, Musik, Design, Foto, Film und Bildende Kunst eingereicht. „Diese Vielfalt beweist, dass ‚kunstvoll‘ kein Elitenprojekt ist, sondern jeder teilnehmen kann, der sich mit Kunst auseinandersetzen möchte“, so Müller, der ergänzend hinzufügte: „Dass ‚kunstvoll‘ nicht nur allen Beteiligten Spaß und Freude bereitet, sondern Schüler, Lehrer und Kulturschaffende darin auch einen Mehrwert sehen, zeigt sich auch darin, dass einige Kulturpartner aus dem Pilotjahr auch dieses Jahr wieder mit dabei sein wollten. Vier dieser Kulturpartnerschaften unterstützen wir wieder mit ihren neuen Projekten.“

Expertenjury hatte „die Qual der Wahl“
„Die Jurymitglieder hatten im positiven Sinne die ‚Qual der Wahl‘, beschrieb Dr. Müller die Entscheidung darüber, welche Projekte vom Kulturfonds unterstützt werden sollen. „Es ist uns nicht leicht gefallen, aus der Vielzahl der allesamt qualitativ hochwertigen Anträge auszuwählen. Das große Engagement der Kulturpartnerschaften und deren künstlerisch und pädagogisch wertvollen Ideen haben erneut gezeigt, wie wichtig ‚kunstvoll‘ für die kulturelle Zusammenarbeit in der und für die Kulturregion Frankfurt RheinMain ist.“ Zu der aus Experten aus Kunst und Kultur zusammengesetzten Jury gehören Angela Federspiel (Hessisches Kultusministerium), Elena Tzavara (KunstSalon), Dr. Katharina Uhsadel (Stiftung Polytechnische Gesellschaft), und Albert Zetzsche (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).

Nach ausführlicher Prüfung hat die Jury die nachfolgend genannten Projekte ausgewählt:

  • „Eine interkulturelle Reise durch die gebaute Umwelt“
    Georg-Büchner-Schule (Frankfurt) & Deutsches-Architektur-Museum (Frankfurt)
  • „Gestaltung in Anwendung – Angewandte Kunst in der Schule“
    Carl-von-Weinberg-Schule (Frankfurt) & MuseumAngewandteKunst (Frankfurt)
  • „Dresscode Museum“
    Louise-Schroeder-Schule (Wiesbaden) & Museum Wiesbaden
  • „Gallus-Sterne“
    Paul-Hindemith-Schule (Frankfurt) & Verein ora da! e.V. (Frankfurt)
  • „Honey Honey“
    Friedrich Dessauer Gymnasium (Frankfurt) & Stiftung Deutsches Design Museum (Frankfurt)
  • „Junior-Expertenjury“
    IGS Herder (Frankfurt) & Deutsche Film- und Medienbewertung (Wiesbaden)
  • „Die Landschaft vor der Tür – die Landschaft in mir“
    Wolfram-Eschenbach Schule (Wiesbaden) & Verein hoch 9 e.V. (Frankfurt)
  • „Live-Hörspiel“
    Humboldtschule (Bad Homburg) & Junge Deutsche Philharmonie (Frankfurt)
  • „FilMusik“
    St. Angela Schule (Königstein) & Freie Musikschule Bad Soden e.V.
  • „Alice in Wonderland“
    Maria Ward Schule (Bad Homburg) & English Theatre (Frankfurt)
  • „Die WERFT“
    Schule der JVA Wiesbaden & Förderverein JVA Holzstraße e.V.
  • „Zeit“
    Heinrich-Emanuel-Merck-Schule (Darmstadt) & TheaterGrueneSosse (Frankfurt)
  • „Die Liebe ist ein Wunderding“
    Johann-Hinrich-Wichern-Schule (Wiesbaden) & Staatstheater Wiesbaden
  • „Fechenheim“
    Heinrich-Kraft-Schule (Frankfurt) & Freies Theaterhaus Frankfurt
  • „Die Archaier“
    Ketteler-La Roche-Schule (Oberursel) & Freies Theaterhaus Frankfurt
  • „Beweg Dich“
    GS am Gluckenstein (Bad Homburg) & KulturRegion FrankfurtRheinMain (Starke Stücke)
  • „Szenen eines Stadtteils“
    IGS Kastell (Wiesbaden) & Theater Willy Praml (Frankfurt)
  • „In der freien Wildbahn“
    Erich-Kästner-Gesamtschule (Darmstadt) & Staatstheater Darmstadt
  • „Literatur erleben“
    Gymnasium Riedberg & Literaturhaus Frankfurt

Weitere Informationen zu „kunstvoll“ und den einzelnen Förderprojekten erhalten Sie auf Nachfrage beim Kulturfonds (c.oberschaefer@kulturfonds-frm.de) bzw. im Internet unter kulturfonds-frm.de/kunst-voll.

 


Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain wurde im Jahr 2007 auf Initiative der Hessischen Landesregierung als GmbH mit Sitz in Bad Homburg gegründet. Hauptaufgabe des Kulturfonds ist es, die Metropolregion Frankfurt RheinMain durch kulturelle Zusammenarbeit besser zu vernetzen, die Attraktivität zu stärken sowie die kunst- und kulturgeschichtliche Tradition der Region zu dokumentieren. Der Fonds fördert neben regionalen vor allem auch Kulturprojekte mit nationaler und internationaler Strahlkraft. Dank der Zuwendungen seiner Gesellschafter konnte er bislang rund 32 Mio. Euro Fördermittel bereitstellen.


 

Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe
Vorsitz des Kulturausschusses: Oberbürgermeister Jochen Partsch (Darmstadt)
Vorsitz des Kuratoriums: Staatsministerin a. D. Ruth Wagner
Geschäftsführung: Dr. Helmut Müller
Kuratorin und stellv. Geschäftsführerin: Dr. Julia Cloot

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